Benedikt Höwedes hat auf Schalke das Kapitänsamt verloren
Benedikt Höwedes verließ Schalke im Sommer 2017 nach 17 Jahren © Getty Images

Die Leihe von Benedikt Höwedes zu Juventus Turin läuft aus. Der Weltmeister öffnet die Tür für eine Rückkehr zu S04 und begräbt das Kriegsbeil mit Domenico Tedesco.

Die erste Saison von Benedikt Höwedes bei Juventus Turin war eine mittlere Katastrophe. Wegen zahlreichen Verletzungen kam der Weltmeister nur auf drei Pflichtspiele für die "alte Dame", erzielte in seinen 248 Einsatzminuten aber immerhin einen Treffer.

Wie es nun für den 30-Jährigen weitergeht, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Der Verteidiger war für eine Gebühr von 3,5 Millionen Euro nur an Juventus ausgeliehen. Die Leihe endet zum 30. Juni.

Und der frühere S04-Kapitän öffnet im BamS-Interview die Tür für eine Rückkehr zu Königsblau: "Das halte ich nicht für ausgeschlossen. Sollte ich noch mal in der Veltins-Arena auflaufen, wäre es sicher mit großen Emotionen und einem Gefühl von 'nach Hause kommen' verbunden", sagte Höwedes.

"Ich bin kein nachtragender Mensch"

Auch die Unstimmigkeiten mit Schalke-Coach Domenico Tedesco, der den Publikumsliebling zu Saisonbeginn aussortiert und so Höwedes Abgang provoziert hatte, seien für den 30-Jährigen kein Hindernis: "Ich habe und hätte kein Problem, unter Domenico Tedesco zu spielen, weil ich von meiner Leistung überzeugt bin."

Darüber hinaus stellte Höwedes klar: "Es braucht keine Aussprache. Ich bin kein nachtragender Mensch. Deshalb kann ich objektiv beurteilen, dass er ein großartiger Trainer ist. Manchmal muss man harte Entscheidungen treffen. Und man muss dabei nicht immer gleicher Meinung sein."