FC Bayern Muenchen v Hertha BSC - Bundesliga
Robert Lewandowski darf den FC Bayern nicht verlassen © Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge erklärt Bayerns Wechselverbot für Robert Lewandowskis und vergleicht dessen Situation mit der von Franck Ribery aus dem Jahr 2008.

Mit seinem aufsehenerregenden Beraterwechsel zu Pini Zahavi sorgte Robert Lewandowski für Spekulationen um einen Abschied beim FC Bayern München. Vor allem Real Madrid und Manchester United sollen am polnischen Nationalspieler interessiert sein.

Allerdings können sich die beiden Top-Klubs einen Anruf beim FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sparen, wie er im kicker deutlich macht: "Ich bin ja bekannt dafür, dass ich hin und wieder gerne wette. Die Wette nehme ich gerne an, dass Robert in der nächsten Saison hundertprozentig bei Bayern spielen wird."

In den vergangenen Wochen war der Münchner Top-Torjäger immer wieder mit einem Wechsel zu Real in Verbindung gebracht worden.

ManUnited soll sein Interesse beim Rekordmeister sogar offiziell hinterlegt haben. Doch Bayern lässt "Lewy" unter keinen Umständen ziehen.

Rummenigge erklärt Bayerns Wechselverbot wie folgt und vergleicht Lewandowskis Situation dabei mit der von Franck Ribery: "Ich erinnere mich immer mal wieder gerne an das Jahr 2008, als wir ein Wahnsinnsangebot für damalige Verhältnisse von Chelsea für Franck Ribery hatten."

Mehr als 80 Millionen Euro lehnten der FCB damals ab. "Von diesem Tag an wusste die ganze Fußball-Welt: Gegen den Willen von Bayern München kann niemand einen Spieler von Bayern München kaufen." Bei Lewandowski, der noch bis 2021 gebunden ist, ist die Haltung von Uli Hoeneß und Rummenigge dieselbe.

Darüber hinaus verwies er die Gerüchte um Malcom von Girondins Bordeaux, der als "Robbery"-Ersatz gehandelt wird, ins Reich der Fabeln: "Das ist eine Ente, die auf einem Münchner See gelandet ist."

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