Amin Younes wird mindestens noch ein weiteres halbe Jahr für Ajax Amsterdam auflaufen
Amin Younes wird mindestens noch ein weiteres halbe Jahr für Ajax Amsterdam auflaufen © Getty Images

München - Dem Nationalspieler droht nach seiner übereilten Abreise aus Neapel juristischer Ärger. Dass der FC Bayern der Auslöser des Ärgers ist, lässt sich vorerst nicht erhärten.

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Armin Younes steht Ärger ins Haus. Der italienische Serie-A-Tabellenführer SSC Neapel droht dem deutschen Nationalspieler mit einer Klage wegen Vertragsbruchs.

"Der Serie-A-Liga ist ein von Younes unterzeichneter Vertrag vorgelegt worden, wonach der Spieler ab dem 1. Juli 2018 ein Fußballer Neapels sein wird. Sollte Younes andere Wege beschreiten, wird er dafür auf finanzieller Ebene die Verantwortung übernehmen müssen", sagte Neapels Rechtsanwalt Mattia Grassani der Gazzetta.

Weiter führte der Justiziar aus: "Sollte er bei einem anderen Klub einen Vertrag unterzeichnen, droht Younes eine Sperre. Er müsste außerdem den SSC Neapel entschädigen."

Younes hat Medizincheck absolviert

Napoli hatte dem Offensivspieler einen Fünfeinhalb-Jahres-Vertrag und Ajax eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro geboten. Der Spieler hatte bereits den Medizincheck beim Ex-Klub von Diego Maradona absolviert.

Dann ließ Younes den Transfer überraschend platzen.

Zuletzt wurde der 24 Jahre alte gebürtige Düsseldorfer mit Bayern München in Verbindung gebracht. Nach SPORT1-Informationen gibt es aber bislang keinen Kontakt von Younes' Vertretern zum Rekordmeister.

Younes hatte sich mit seinem Vater drei Tage lang auf dem Neapel-Vereinsgelände aufgehalten, ehe er per Regionalzug nach Rom und dann mit dem Flieger zurück nach Amsterdam reiste, wo er bei Ajax noch einen Vertrag bis zum Sommer hat.

Persönliche Gründe ließen Wechsel scheitern

"Der Deal ist aus persönlichen Gründen nicht zustande gekommen, es sind ein paar Dinge passiert, aber ich will darüber nicht sprechen", sagte Younes am Montag in Amsterdam der niederländische Zeitung De Telegraaf, als er sich erstmals zu seinem gescheiterten Wechsel äußerte.

"Ich weiß nicht, ob ich im nächsten Sommer zu Neapel gehe, deswegen kann ich es nicht sagen."

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