Umaro Embalo könnte doch noch zu RB Leipzig gehen
Umaro Embalo wird nicht zu RB Leipzig gehen © Getty Images

Der Transfer von Benfica-Juwel Umaro Embalo zu RB Leipzig kommt nicht zustande. RB-Geschäftsführer Mintzlaff gibt Embalos Berater die Schuld. Der wehrt sich.

Die beteiligten Klubs waren sich bereits einig, dennoch platzte der Transfer des portugiesischen Offensiv-Talents Umaro Embalo von Benfica Lissabon zu RB Leipzig.

Der Vizemeister erklärte die weit fortgeschrittenen Verhandlungen über den bis zu 20 Millionen Euro teuren Deal mit dem 16-Jährigen am Mittwoch überraschend für beendet. Eine Einigung scheiterte demnach an den von Embalos Berater Catio Balde geforderten finanziellen Beteiligungen.

Mintzlaff: Kein Spielball von Beratern

"In dem Fall hat der Transfer nicht geklappt, weil wir entschieden haben, die Reißleine zu ziehen. Auch wir bewegen uns innerhalb von Leitplanken", sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der Bild. "Wir wollen nicht zum Spielball von Beratern und anderen Klubs werden, sondern das Heft des Handelns in der Hand behalten."

Embalos Berater Balde sah hingegen die Schuld eher bei den Leipzigern.

Embalo-Berater spricht von "Kleinigkeiten"

"Wie kann es sein, dass ein Klub so viel Geld für einen Spieler ausgeben will und dann alles wegen Kleinigkeiten scheitern lässt?", wurde Balde in der Süddeutschen Zeitung zitiert. In dem Bericht heißt es aber weiter, dass RB die von Balde gestellten Forderungen für absurd gehalten habe.

An dem portugiesischen U17-Nationalspieler sind neben Leipzig angeblich zahlreiche europäische Topklubs interessiert, auch der FC Barcelona und Manchester United sollen konkrete Verhandlungen mit Lissabon geführt haben. Embalo hatte vor allem in der UEFA Youth League für Aufsehen gesorgt.

Statt des Benfica-Juwels liehen die Sachsen am letzten Tag der Transferperiode Ademola Lookman vom FC Everton bis Saisonende aus.

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