München - Michael Reschke hatte Antoine Griezmann sowohl bei Bayer Leverkusen als auch beim FC Bayern an der Angel. Der Franzose war dem Talentsucher aber zu teuer.

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Nicht jeder hat die Möglichkeit, einen Ausnahmekönner wie Antoine Griezmann zu verpflichten. Michael Reschke hatte sie sogar zwei Mal. Der berüchtigte Talentsucher ließ sich den französischen Angreifer aber sowohl zu seiner Zeit bei Bayer Leverkusen als auch beim FC Bayern entgehen.

Warum? In beiden Fällen scheiterte es am Geld, wie der heutige Sportvorstand des VfB Stuttgart im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 verriet.

"Ich habe Griezmann im Oktober 2013 gesehen, da haben wir mit Leverkusen in der Champions League gegen San Sebastian gespielt. Der Spieler hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich traf mich kurz darauf mit seinem Berater. Wir wären bereit gewesen, zehn Millionen Euro für ihn zu bezahlen. Er hatte aber eine Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro. Das war nicht möglich", erklärte Reschke.

Ein Jahr später habe er sich dann in seiner neuen Rolle als Chefscout des FC Bayern erneut mit Griezmanns Berater getroffen. Der Linksfuß war kurz zuvor von Real Sociedad zu Atletico Madrid gewechselt.