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Saul Niguez brachte dem FC Bayern in der Champions League eine schmerzhafte Niederlage bei © Getty Images

Atleticos Manager enthüllt, wie sich Barca mit einer Offerte für Saul blamierte. Der Spieler warf Bayern einst aus der Champions League.

Der FC Barcelona war im Sommer offenbar gewillt, Saul Niguez von Ligarivale Atletico Madrid zu verpflichten. 

Generaldirektor Miguel Angel Gil Marin verriet in einem Gespräch mit dem Radiosender Onda Cero, dass er im Sommer einen Anruf von Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu erhalten habe, der die Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro ziehen wollte. 

Dumm nur, dass Bartomeu und die Barca-Bosse eine entscheidende Entwicklung in dem Transfer-Poker verschlafen hatten.

"Was sie nicht wussten, war, dass wir drei Tage vorher einen neuen Vertrag unterschrieben hatten und die Ausstiegsklausel von 80 auf 150 Millionen Euro angestiegen war", sagte Gil Marin. 

Dieser Preis für Saul war Barca dann offenbar zu hoch, sie verpflichteten stattdessen Ousmane Dembele von Borussia Dortmund. 

Saul wiederum gilt als eines der größten Talente des spanischen Fußballs. Auch der FC Bayern hat schon unliebsame Erfahrungen mit ihm gemacht. 

Vor zwei Jahren in der Champions League erzielte der 23-Jährige im Halbfinal-Hinspiel den 1:0-Siegtreffer für Atletico, der entscheidend zum Ausscheiden der Münchner beitrug. 

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