Eintracht Frankfurt v Borussia Dortmund  - DFB Cup Final 2017
Martin Schulz (2. v. r.) in der Gesellschaft von Gerhard Schröder, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und DFB-Präsident Reinhard Grindel (v. l. n. r.) © Getty Images

Im Wahlkampf kritisiert Martin Schulz von der SPD die Transfersummen und Gehälter im Profi-Fußball. Auch zu den Steuervergehen hat er eine klare Meinung.

Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, hat die hohen Ablösezahlungen und Gehälter im Fußball kritisiert. 

"Solche Beträge für einen 20-Jährigen - das ist nicht nachvollziehbar", sagte Schulz der Passauer Neuen Presse in Bezug auf den fast 150 Millionen Euro teuren Transfer von Borussia Dortmunds Ousmane Dembele zum FC Barcelona.

So ein Wechsel läge den Fans im Magen. "Das ist in den Stadien zu spüren", sagte Schulz.

Der Franzose ist nach Neymar (für 222 Millionen zu Paris Saint-Germain) der zweitteuerste Fußballer der Welt.

Außerdem sagte Schulz, man werde schauen müssen, ob man Bezüge von Fußballern begrenzen könne. 

Auch zu den Problemen einiger Fußballer mit der Steuer äußerte sich der Kanzlerkandidat. "Ich wäre schon froh, wenn Fußballer in dem Land, in dem sie spielen, besteuert werden und auch ihre Steuern zahlen würden", sagte Schulz. 

Das Steuerrecht müsse für alle gelten, auch für Fußballstars.