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James Rodriguez soll Real Madrid verlassen, doch wohin zieht es den Kolumbianer? Nun wirft ein englischer Topklub seinen Hut in den Ring. Es ist nicht der einzige.

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Obwohl sein Abgang bei Real Madrid bereits seit Monaten festzustehen scheint, hat sich bisher noch kein Abnehmer für James Rodriguez gefunden.

Zunächst hieß es, Carlo Ancelotti wolle den Kolumbianer nach dessen erfolgreicher gemeinsamer Zeit bei den Königlichen zum FC Bayern locken, ehe schließlich Manchester United in die Pole Position um die Verpflichtung des 25-Jährigen rückte.

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Offenbar kommt aber nun doch alles ganz anders: Nachdem die Red Devils für Verteidiger Victor Lindelöf (kommt für rund 30 Millionen Euro von Benfica Lissabon) tief in die Tasche greifen und zudem die angedachten Deals mit Rodriguez' Teamkollege Alvaro Morata sowie Ex-Bundesliga-Profi Ivan Perisic (Inter Mailand), ordentlich das Budget belasten dürften, scheint das Interesse von Coach Jose Mourinho erkaltet.

An potenziellen neuen Arbeitgebern mangelt es aber dennoch nicht. So soll nach Informationen des Mirror der FC Arsenal ins Rennen um James eingestiegen sein.

Dort steht Trainer Arsene Wenger, der erst kürzlich seinen Vertrag noch einmal um zwei Jahre verlängerte, in der Pflicht, seinen Kader nach dem Verpassen der Champions League qualitativ aufzubessern.

Eine Verpflichtung von James, der rund 70 Millionen Euro kosten dürfte, würde zudem den Druck auf Weltmeister Mesut Özil verstärken, der weiterhin um eine Verlängerung seines nur noch bis 2018 gültigen Vertrags pokert.

Neben Arsenal soll sich auch der FC Chelsea mit der Personalie James befassen.

Bei den Gunners steht auch Monaco-Juwel Kylian Mbappe hoch im Kurs. Trotz einer kolportierten 100-Millionen-Euro-Offerte stehen die Chancen, auch angesichts der Konkurrenz durch Real Madrid und Manchester City, nicht allzu gut.