Im Falle eines harten Lockdowns geht das Turnier weiter
Im Falle eines harten Lockdowns geht das Turnier weiter © FIRO/FIRO/SID
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In der Champions-League-Blase gehen die Ausrichter für den Fall eines harten Lockdowns in Deutschland nicht von einem Abbruch des Turniers aus.

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In der Champions-League-Blase gehen die Ausrichter vom deutschen Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf für den Fall eines harten Lockdowns in Deutschland nicht von einem vorzeitigen Abbruch des Turniers aus. "Wir haben den momentan vielleicht sichersten Ort der Welt geschaffen, zumindest einen sehr, sehr sicheren. Wir sind in einer Einheit eingeschlossen, in der nur das Atmen nicht reglementiert ist", sagte Borussen-Manager Andreas Preuß dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Seit Freitag läuft im Deutschen Tischtennis-Zentrum am Rhein die Endrunde der europäischen Königsklasse. An dem achttägigen Wettbewerb nehmen außer Timo Bolls Klub Düsseldorf auch die Bundesligisten 1. FC Saarbrücken und Post SV Mühlhausen sowie zwölf weitere Vereine teil.

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Preuß verwies auf die strenge Abriegelung der Spielstätte: "Die getesteten Spieler sind nur unter sich und nehmen die Maske nur zum Essen, Schlafen und Spielen ab. Faktisch gibt es keine Situation ohne Maske."

Trotz großen Verständnisses für schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie würde Preuß ein Verbot der Turnierfortsetzung im Zuge eines momentan in der Politik diskutierten Lockdowns nicht nachvollziehen können: "Es gibt da sicher andere Situationen, die eher hinterfragt werden müssten als unsere Blase. Vor allem sind wir aber auch eine kontaktlose Sportart, und wir würden dann auch über Berufssport sprechen müssen."