Laura Papendick gehört seit April 2019 zur Riege der SPORT1 Moderatoren
Laura Papendick gehört seit April 2019 zur Riege der SPORT1-Moderatoren © SPORT1
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München - SPORT1-Moderatorin Laura Papendick steht im SPORT1 Tippspiel aktuell auf dem Treppchen. Vor dem 7. Bundesliga-Spieltag verrät sie ihre Tipps und Tricks.

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Ein einziges Mal bei einem Tippspiel abräumen! Dies ist der unerfüllte Traum vieler Tipper. Doch das muss nicht so bleiben.

Zum Bundesliga-Saisonstart ist das SPORT1 Bundesliga Tippspiel zurückgekehrt. Hier können alle Fußballverrückten ihre Kompetenz unter Beweis stellen und sich mit Tausenden von Fans sowie Fachleuten messen - u. a. SPORT1-Experte Mario Basler, SPORT1-Moderatoren wie Thomas Helmer oder Hartwig Thöne und SPORT1-Chefredakteur Pit Gottschalk.

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In Führung liegt mit Laura Papendick allerdings die einzige Expertin im SPORT1-Tippspiel.

Papendick beeindruckt mit Tipp-Präzision

Papendick steht nach sechs Spieltagen mit 114 Punkten in der Gesamtwertung auf Platz 3. Die 31-Jährige erzielte bislang durchschnittlich beeindruckende 2,11 Punkte pro Spiel.

Von Papendicks 54 Tipps waren lediglich 18 falsch, bei den restlichen Partien stimmte entweder das Ergebnis, die Tordifferenz oder sie sagte zumindest den Sieger korrekt voraus.

Bei SPORT1 verrät sie vor dem 7. Spieltag (Bundesliga: Werder Bremen - 1. FC Köln ab 20.30 Uhr im LIVETICKER), mit welchem Erfolgsgeheimnis sie an ihre Tipps ran geht.

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SPORT1: Laura, du stehst aktuell auf dem 3. Tabellenplatz im SPORT1-Tippspiel. Bist du selbst ein wenig überrascht?

Laura Papendick: Um ehrlich zu sein überrascht mich das sehr, weil ich normalerweise beim Tippen überhaupt nicht gut bin. Man macht ja manchmal unter Freunden bei einem Champions-League-Abend einen Pott und jeder tippt mal. Da war ich echt immer schlecht und habe mir manchmal auch gedacht, dass es gar nichts bringt, da mitzumachen. Deswegen bin ich sehr überrascht, dass es so gut funktioniert. Das war so nicht zu erwarten.

SPORT1: Wie gehst du an so einen Spieltag ran? Was ist für dich ausschlaggebend für deine Tipps?

Papendick: Man weiß ja, wie am vergangenen Spieltag gespielt wurde. Und weiß natürlich auch die Neuigkeiten: Wer fehlt? Wer ist fit? Wer spielt voraussichtlich? Grundsätzlich hilft da natürlich die Vorbereitung, die wir eh in unserem Job automatisch täglich machen. Ehrlich gesagt versuche ich aber, nicht allzu viel darüber nachzudenken. Ich mache die Liste auf und das, was mir als erstes in den Kopf schießt, das nehme ich auch. Ich versuche, da nicht hin und her zu überlegen, sondern einfach aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Tatsächlich nehme ich wirklich immer den ersten Gedanken.

SPORT1: Tippst du auch mal gegen deinen Herzensverein Bayer Leverkusen?

Papendick: (lacht) Ja, wenn sie gegen die Bayern spielen eh. Aber klar, wenn ich das Gefühl habe, dass es gerade nicht so läuft, bei dem Gegner hingegen schon, dann kann das auch mal vorkommen, dass man gegen die eigene Mannschaft tippt. Aber oft war das dann ja auch genau richtig. 

Papendick: Hier setze ich den Joker ein

SPORT1: Wo setzt du deinen Joker, mit dem man für ein Spiel die doppelte Punktzahl abräumen kann?

Papendick: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich in 100 Prozent der Fälle auf die Bayern den Joker gesetzt habe. Sie sind aktuell so gut drauf. Wenn ich fest davon überzeugt bin, dass sie den nächsten Sieg einfahren, dann ist es für mich so gefühlt die sicherste Variante, um Punkte zu kassieren. Deshalb setze ich den Joker bislang eigentlich immer auf die Bayern.

SPORT1: Gehört Glück dazu oder kann man das kalkulieren?

Papendick: Es gibt immer Überraschungen am Spieltag. Da gehört natürlich jede Menge Glück dazu. Ich glaube auch, dass ich nur deshalb gerade da oben stehe. Derjenige, der viel weiß, muss nicht gleichzeitig gut beim Tippen sein. Im Umkehrschluss heißt das natürlich nicht, dass derjenige, der im Tippspiel weiter unten steht, keine Ahnung hat.

SPORT1: Sieht du in deiner aktuellen Platzierung einen Ansporn? Was ist dein Ziel? 

Papendick: Der Druck wird immer größer, da ich jede Woche neue Nachrichten von Kollegen bekomme. Es wird dadurch immer schwieriger für mich zu tippen, weil ich jetzt doch manchmal anfange nachzudenken, und nicht das erste Bauchgefühl entscheiden lasse. Es ist echt spannend. Ich schaue jetzt jeden Abend, an dem gespielt wurde, wo ich stehe, ob ich abgerutscht bin oder es wieder nach vorne geht. Ich fiebere da richtig mit. Es macht richtig viel Spaß! Letztlich steht der ja auch im Fokus. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ich am Ende vor den vielen Männern in der Redaktion stehe.