Angelique Kerber bewarb sich beim FC Bayern um ein Probetraining
Angelique Kerber bewarb sich beim FC Bayern um ein Probetraining © ZDF / Facebook Angelique Kerber
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München - Angelique Kerber hofft nach wie vor auf ein Probetraining beim FC Bayern. Der Tennis-Star spricht auch über Mischa Zverev und seine Rolle zu Corona.

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Angelique Kerber träumt nach wie vor von einem Probetraining beim FC Bayern.

Angesprochen im Aktuellen Sportstudio im ZDF auf ihre entsprechende Bewerbung erklärte Deutschlands beste Tennisspielerin: Geklappt habe es damals "leider nicht, aber vielleicht kommt das noch".

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Kerber ergänzte zu ihrem geposteten Facebook-Video aus dem Jahr 2017, in dem sie einen Fußball auf Fuß, Oberschenkel und Knie tanzen lässt: "Ich hatte mich vor einem Match warmgemacht und dann die Idee, das mal aufzunehmen. Und die haben sich dann tatsächlich auch gemeldet. Das war völlig verrückt, ich hatte da nämlich nichts Großes erwartet. Und dann habe ich von Bayern einige Nachrichten erwartet. Vielleicht realisieren wir das ja in der nächsten Zeit."

Ohnehin outete sich die dreimalige Grand-Slam-Siegerin als Fußball-Fan - und zeigte sich als gebürtige Bremerin froh über den Klassenerhalt ihres Heimatvereins. "So ein bisschen schlägt mein Herz ja doch für Werder. Ich war am Ende sehr erleichtert, dass sie in der Bundesliga geblieben sind."

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Kerber über Zverev und Djokovic

Nicht wirklich Klartext reden wollte Kerber dagegen zu Alexander Zverev, der wegen seines Umgangs mit der Coronapandemie vielfach in der Kritik steht, zuletzt auch von Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann ("Das ist keine gute Sache für den Sport. Es ist eine negative Wahrnehmung entstanden.") abgewatscht wurde.

"Da hat unser Davis-Cup-Käpt'n schon die richtigen Worte gefunden und die Situation richtig eingeschätzt. Ich kann nur sagen, dass er (Zverev, Anm. d. Red.) ein sehr talentierter Spieler ist: Wir werden in den nächsten Jahren noch viel von ihm hören."

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Auch die wenig glückliche Rolle von Novak Djokovic vermied Kerber zu bewerten: "Wir werden sehen, wohin die Reise geht. Ich denke, das die verschiedenen Leute aus den Fehlern lernen. Dass man sich nun gut daran hält, auch mit Blick auf die Turniere. Jeder will wieder Matches spielen."

Zverev war Teilnehmer der umstrittenen Adria-Tour, bei der sich mehrere Spieler wie Organisator Djokovic nach rauschenden Partys mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Kurz darauf tauchte ein weiteres Video mit Zverev auf, das den Weltranglistensiebten bei einer Feier zeigte - obwohl dieser versichert hatte, sich in Selbstisolation zu begeben.