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Eine Verletzung zwingt Angelique Kerber zu einer mehrwöchigen Zwangspause. Bei den Jahres-Highlights will die 32-Jährige aber wieder in Topform sein.

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Angelique Kerber hat entschlossen die Notbremse gezogen. Der malade Oberschenkel zwingt die beste deutsche Tennisspielerin zu einer Pause, in den kommenden Wochen geht erst einmal nichts mehr. 

Wie die 32-Jährige am Freitag mitteilte, muss sie die Teilnahme an den Turnieren in Indian Wells und Miami absagen. 

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"Meine Geduld wird in diesen Tagen auf die Probe gestellt", schrieb Kerber bei Instagram: "Mein medizinisches Team hat mir geraten, ein bisschen mehr Pause zu machen." 

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Immer wieder körperliche Probleme

Die frühere Weltranglistenerste, die so von ihrer herausragenden Fitness lebt, plagte sich bereits im Januar bei den Australian Open mit körperlichen Problemen. In Melbourne erreichte sie die vierte Runde, was sie angesichts der Umstände noch ganz "okay" fand.

Mitte Februar gab Kerber dann in einem Interview der Süddeutschen Zeitung an, sie "brauche noch ein bisschen Zeit", um ihre Verletzung komplett auszukurieren. 

Turniere in Dubai und Doha ließ sie sausen, doch ein echter Fortschritt lässt offenbar immer noch auf sich warten. Statt Matchpraxis zu sammeln oder zumindest mit ihrem neuen Trainer Dieter Kindlmann auf dem Court zu schuften, muss Kerber ihrem Körper nun Zeit geben.

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Kerber will sich auch auf Olympia konzentrieren

Das fällt ihr schwer, sie bezeichnet sich selbst als nicht wirklich geduldigen Menschen. Aber nur eine konsequente Entscheidung passt in ihre Jahresplanung. "Ich will mich auf die großen Turniere konzentrieren. Die ich gut spielen und gewinnen möchte", sagte sie zuletzt selbstbewusst.

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Neben Wimbledon, den US Open und den French Open in Paris, die noch in ihrer Titelsammlung fehlen, besitzen auch die Olympischen Spiele einen großen Reiz für Kerber. 2016 in Rio gewann sie Silber, in diesem Jahr soll es nach Möglichkeit noch einen Schritt weitergehen.

Um in Tokio (24. Juli bis 9. August) starten zu können, braucht die Kielerin aber zuvor noch einen Fed-Cup-Einsatz. Deutschland ist für das Finalturnier in Budapest vom 14. bis 19. April qualifiziert. Die Zeit wird knapp.