Angelique Kerber nennt Andreescu in Miami "Drama-Queen" - Kyrgios stichelt
Nick Kyrgios (l.) hatte für die verspätete Gratulation von Angelique Kerber wenig Verständnis © SPORT1-Grafik: Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Angelique Kerber scheitert in Miami an Bianca Andreescu. Beim Handshake lässt sie ihren Frust an dieser aus. Die verspätete Gratulation findet Kyrgios lächerlich.

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Angelique Kerber ist erneut an Bianca Andreescu gescheitert. Kerber, die vor einer Woche bereits das Finale von Indian Wells gegen die 18-Jährige verloren hatte, unterlag Andreescu beim Tennis-Turnier in Miami in ihrem Drittrundenmatch mit 4:6, 6:4, 1:6.

Kerber, die im zweiten Satz bereits mit 1:4 zurückgelegen hatte, kämpfte sich gegen die neue Nummer 24 der Welt noch einmal heran, konnte die junge Kanadierin aber auch im zweiten Anlauf nicht besiegen.

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Darüber war sie offenbar sehr frustriert. Beim Handshake nach der Partie nahmen Mikrofone auf, wie sie Andreescu als "größte Drama-Queen aller Zeiten" bezeichnete.

Darauf angesprochen, sagte Andreescu, sie sei sich gar nicht sicher, was Kerber genau gesagt hat und fügte hinzu: "Ich werde mein Tennis sprechen lassen."

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Kerber gratuliert verspätet - Kyrgios stichelt

Andreescu hatte sich im Spiel mehrmals behandeln lassen, unter anderem an der Schulter, das nervte Kerber wohl. Zumal der Kanada-Teenie auch im Finale in Indian Wells zuletzt nicht ganz fit gewirkt, Kerber aber trotzdem in drei Sätzen niederringen konnte.

Nachdem sie bei Twitter viele User als "schlechte Verliererin" beschimpften, zeigte sich Kerber am Tag nach der Niederlage versöhnlich. "Ein schwerer Kampf letzten Abend. Gratulation an Bianca für eine großartige Leistung und einen sehr verdienten Sieg", schrieb sie.

Bei Tennis-Bad-Boy Nick Kyrgios kam dies aber weniger gut an. Er fand die verspätete Gratulation offenbar nicht ganz ehrlich und schrieb: "Bro, erst sagtest du, sie ist eine Drama-Queen und jetzt postest du das." Und wenn sich einer mit Drama auskennt, dann ist das der Australier.

Zverev verliert gegen Altmeister Ferrer

Bei den Herren ist derweil Alexander Zverev ausgeschieden. Der an Nummer zwei gesetzte Hamburger verlor gegen den Spanier David Ferrer in der zweiten Runde mit 6:2, 5:7, 3:6.

Für den 36-jährigen Ferrer, der sich gerade auf seiner Abschiedstournee befindet, war es der erste Sieg gegen einen Top-5-Spieler seit 2015. Zverev leistete sich gegen die 155. der Welt zwölf Doppelfehler.

Auch für die Weltranglistenerste Naomi Osaka war in der dritten Runde Endstation. Die Japanerin verlor gegen Hsieh Su-Wei aus Taiwan mit 6:4, 6:7 (4:7), 3:6.