TENNIS-GBR-ATP-EASTBOURNE
TENNIS-GBR-ATP-EASTBOURNE © Getty Images
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Angelique Kerber erreicht in Eastbourne erst das Viertelfinale, wenige Stunden später ist dort aber Schluss. Trotzdem reist sie als Nummer eins nach Wimbledon.

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Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber fährt als Weltranglistenerste nach Wimbledon.

Trotz einer 3:6, 4:6-Niederlage im Viertelfinale des WTA-Turniers im englischen Eastbourne gegen Lokalmatadorin Johanna Konta (Nr. 5) kann die Kielerin vor Wimbledon (ab Montag) nicht mehr von der Spitzenposition verdrängt werden.

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Kerber bleibt die Weltranglistenführung dank der Schwäche der Konkurrenz. Verfolgerin Simona Halep (Rumänien/Nr. 2) hatte in der Runde der letzten Acht zuvor 7:5, 4:6, 1:6 gegen Caroline Wozniacki (Dänemark/Nr. 6) verloren und muss beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (ab Montag) den nächsten Anlauf nehmen.

Kerber leicht verbessert

Konta trifft in der Vorschlussrunde derweil auf US-Open-Finalistin Karolina Pliskova (Tschechien/Nr. 3). 

Trotz des Ausscheidens zeigte sich die an Nummer eins gesetzte Kerber bei ihrem Rasenauftakt verbessert. Nachdem sie in der Vorwoche das Turnier in Birmingham wegen einer wieder aufgebrochenen Oberschenkelverletzung ausgelassen hatte, wirkte Kerber physisch frischer.

Kerber und Halep waren bereits am Donnerstagmittag bei ihren Achtelfinal-Partien im Einsatz gewesen. Der enge Zeitplan in Eastbourne ist dem Wetterchaos vor Ort geschuldet. In den vergangenen Tagen mussten mehrere Begegnungen wegen Regens verlegt oder abgesagt werden. 

Konta schaltet zuvor auch Ostapenko aus

In der Runde der besten 16 hatte Kerber die Spanierin Lara Arruabarrena zuvor 6:2, 6:1 besiegt, Halep war gegen die frühere Wimbledon-Halbfinalistin Zwetana Pironkowa (Bulgarien) durch ein 6:7 (6:8), 7:6 (7:4), 7:5 ins Viertelfinale eingezogen.

Konta hatte derweil gegen die French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland/Nr. 10) im Achtelfinale 7:5, 3:6, 6:4 die Oberhand behalten.

In Wimbledon ist Kerber erstmals topgesetzt und muss nach ihrem Finaleinzug im Vorjahr viele Weltranglistenpunkte verteidigen.