Novak Djokovic und Rafael Nadal gehören in Melbourne zu den Favoriten
Novak Djokovic und Rafael Nadal gehören in Melbourne zu den Favoriten © Imago
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Aufgrund der Turbulenzen im Vorfeld der Australian Open rechnet Tennis-Idol Boris Becker mit einigen Überraschungen, vor allem Angelique Kerber ist im Nachteil.

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Aufgrund der Turbulenzen im Vorfeld der Australian Open rechnet das deutsche Tennis-Idol Boris Becker mit einigen Überraschungen in der ersten Turnierwoche.

"Alle haben ein Problem: Sie haben zu wenig Matches. Alle fangen bei Null an, das ist die große Unbekannte", sagte der Eurosport-Experte in einer Medienrunde am Donnerstag und meinte: "Jeder Favorit hat Angst vor der ersten Runde."

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Sämtliche Spieler mussten sich nach der Einreise in Australien in eine zweiwöchige Quarantäne begeben und durften nur für jeweils zwei Stunden täglich auf den Tennisplatz. Manche Profis wie die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber durften wegen Coronafällen auf ihren Flügen in dieser Zeit sogar überhaupt nicht aus dem Hotelzimmer.

Matchpraxis konnten die Spieler nur in dieser Woche bei zahlreichen Vorbereitungsturnieren sammeln, die Australian Open beginnen bereits am Montag.

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Mega-Nachteil für Kerber?

Dies wird sich nach Ansicht Beckers in den Ergebnissen widerspiegeln. "Aufgrund der fehlenden Vorbereitung von allen Spielern sind diese Australian Open vielleicht so offen wie nie zuvor", sagte der 53-Jährige: "Alle Favoriten müssen sich in der ersten Woche noch finden. Auch Novak Djokovic ist keiner, der auf Knopfdruck sein bestes Tennis spielt."

Vor allem für die Profis, die zwei Wochen lang in strikter Isolation waren, sieht Becker einen unaufholbaren Nachteil. "Viele gesetzte Spieler, die in der harten Quarantäne waren, werden dem Tribut zollen, weil sie einfach nicht fit sind", sagte der dreimalige Wimbledonsieger: "Man fängt dann wieder bei Null an. Es ist unmöglich, dann wieder Weltklasseleistungen zu bringen."