Für Angelique Kerber war bei den Australian Open bereits in der ersten Runde Schluss
Für Angelique Kerber war bei den Australian Open bereits in der ersten Runde Schluss © Imago
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Angeqlique Kerber scheitert bei den Australian Open in der ersten Runde. Sie hat nach zweiwöchiger Quarantäne keine Chance und hadert mit der Vorbereitung.

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Kaum haben die Australian Open begonnen, sind sie für Angelique Kerber bereits zu Ende!

Schon in der ersten Runde des ersten Grand Slams des Jahres scheiterte die Deutsche an Bernarda Pera. Beim 0:6, 4:6 war die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste vor allem im ersten Durchgang von der Rolle und fand auch danach nicht zu ihrem Spiel. (So laufen die Australian Open)

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Am Ende standen sieben Doppelfehler zu Buche. Auch in den Grundlinien-Duellen war die an Position 23 gesetzte Kerber klar unterlegen. Sie schaffte nur sieben Gewinnschläge, ihre unbekannte Konkurrenten aus den USA schlug hingegen satte 26 Winner. 

Pera deklassierte Kerber im Duell der Linkshänderinnen und gewann 66 der 108 ausgespielten Punkte. Nach nur 70 Minuten war das Match bereits wieder vorbei. 

Kerber hadert nach dem frühen Aus

Erst im zweiten Satz kam Kerber langsam in ihren Rhythmus. Sie erarbeitete sich Breakbälle für den Ausgleich zum 5:5, doch Pera behielt die Nerven und setzte sich durch. (Ergebnisse und Spielplan der Australian Open)

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"Das war nicht mein Tag. Ich habe spät angefangen zu spielen. Sie war sehr gut, gerade im ersten Satz, so habe ich sie noch nie spielen sehen", sagte Kerber. "Ich war immer zu spät und habe ihr Spiel zugelassen. Ich habe erst im zweiten Satz den Rhythmus gefunden, aber es war zu spät, um zurückzukommen."

Die dreifache Grand-Slam-Turniersiegerin hatte allerdings auch eine schwere Vorbereitung für das Turnier.

Sie musste zwei Wochen in kompletter Quarantäne in Melbourne verbringen und durfte nicht trainieren. Auf ihrem Flug nach Australien saß der Trainer der Kanadierin Bianca Andreescu mit an Bord, der nach der Landung positiv auf Corona getestet wurde. (WTA-Weltrangliste)

Siegemund ist gegen Williams chancenlos

Auch deshalb zeigte sich Kerber frustriert: "Ich suche nie Ausreden. Aber hier glaube ich, dass es der Grund war, weshalb ich im ersten Satz immer zu spät am Ball war."

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Mit Laura Siegemund ist zudem eine weitere Deutsche bereits ausgeschieden. Ihr frühes Aus wurde allerdings erwartet. Immerhin trat Siegemund gegen Serena Williams an. 

Beim 1:6, 1:6 blieb die deutsche Hoffnung gegen die 23-fache Siegerin bei Grand Slams wie erwartet ohne Chance. Bereits nach 56 Minuten hatte die Favoritin aus den USA die Partie für sich entschieden.

Andrea Petkovic verlor gegen die Tunesierin Ons Jabeur nach beherztem Kampf 3:6, 6:3, 4:6.

Zudem setzte sich bei den Damen mit der an Position drei gesetzten Naomi Osaka eine Favoritin durch. Die Japanerin besiegte Anastasia Pavlyuchenkova mit 6:1, 6:2.