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Für Boris Becker sind die von der strikten Corona-Quarantäne betroffenen Profis wie Angelique Kerber im Nachteil. Er zweifelt daran, dass faire Bedingungen herrschen.

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Der dreimalige Wimbledon-Sieger Boris Becker sieht die vor den Australian Open von der strikten Corona-Quarantäne betroffenen Tennis-Profis wie Angelique Kerber klar im Nachteil.

"Wenn sie aus der Quarantäne rauskommen, waren sie nicht einmal an der frischen Luft, haben kein Tennis gespielt. Egal, wie viele Schritte sie im Zimmer gemacht haben, sie haben kein Ball gespielt und haben dann eine Woche Zeit, sich bei den heißen Bedingungen auf Best-of-Five-Matches, zumindest bei den Männern, vorzubereiten. Diese Aufgabe geht eigentlich nicht", sagte Becker im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball".

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Kerber gehört zu den mehr als 70 Spielerinnen und Spielern, die aufgrund von Infektionsfällen auf drei Charterflügen ihr Hotelzimmer aktuell nicht verlassen dürfen.

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"Die ganze Wintervorbereitung" der Sportler sei, so Becker, "für die Katz. Die Frage, ob das faire Bedingungen für alle sind, muss man sich schon stellen. Als Veranstalter muss man sich fragen: Ist das richtig, ist das zumutbar?", sagte er.