Laura Siegemund ließ sich lange behandeln - und wurde mit dem Einzug ins Achtelfinale belohnt
Laura Siegemund ließ sich lange behandeln - und wurde mit dem Einzug ins Achtelfinale belohnt © Getty Images
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Laura Siegemund steht nach einer starken Leistung ins Achtelfinale der French Open. Eine Behandlungspause bringt ihre Gegnerin raus, Verwarnungen steckt sie weg.

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Laura Siegemund steht nach einer erneut starken kämpferischen Leistung im Achtelfinale der French Open.

Die 32-Jährige, Nummer 66 der Welt, gewann gegen die an Position 17 gesetzte Kroatin Petra Martic mit 6:7 (5:7), 6:3, 6:0.

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Ihre nächste Gegnerin ist die Spanierin Paula Badosa, die die Lettin Jelena Ostapenko, French-Open-Siegerin von 2017, überraschend bezwang. Für Siegemund keine unlösbare Aufgabe.

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Siegemund startet gut gegen Martic

Siegemund legte gegen Martic gut los und führte nach einem Break zum 2:0 im ersten Satz schnell mit 3:0. Doch dann fand Martic besser ins Spiel und setzte die Deutsche zunehmend unter Druck. Folgerichtig gelangen Martic zwei Breaks zum 3:2 und 6:5.

Die 32-Jährige aus Filderstadt plagt sich bereits seit einiger Zeit mit Rückenproblemen rum und hatte im Doppel mit Vera Zvonareva tags zuvor nach verlorenem ersten Satz sogar aufgegeben.

Auch gegen Martic spürte Siegemund offenbar von Anfang an im Rücken etwas - zum Medical Timeout entschied sie sich aber ausgerechnet in jenem Moment, als Martic in Führung ging und zum Satzgewinn aufschlagen konnte.

Nicht jeder war damit einverstanden und im Netz warfen ihr viele vor, dieses Medical Timeout wieder einmal aus taktischen Gründen eingesetzt zu haben.

Martic kassiert Break nach Siegemund-Pause

Der Zeitpunkt zahlte sich aus Siegemunds Sicht auf jeden Fall zunächst aus. Martic hatte nach der langen Pause jeglichen Rhythmus verloren und gab ihr Aufschlagspiel in Windeseile ab.

Da Siegemund sich vor dem ersten Punkt des Tiebreaks zu viel Zeit ließ, kassierte sie daraufhin eine Verwarnung. Kurze Zeit später zeigte der Linienrichter an, dass Siegemund sich coachen ließ und sie kassierte eine weitere Verwarnung.

Siegemund ließ sich davon zunächst nicht aus der Ruhe bringen. In einem umkämpften Tiebreak schlug sie dann aber einen Doppelfehler bei Satzball der Gegnerin und so ging der Auftaktsatz nach 77 Minuten doch an die Kroatin.

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Siegemund spielt befreit auf

Im zweiten Durchgang waren bei Siegemund dann keine Zeichen mehr von körperlicher Beeinträchtigung zu erkennen.

Sie brachte ihre Aufschlagspiele souverän durch, holte sich das Break zum 3:2 und schaffte nach einem erneuten Break und 1:56 Stunden Spielzeit den Satzausgleich. 

Auch im dritten Durchgang holte sich Siegemund ein frühes Break zum 2:0, beim zweiten zum 4:0 war das Match zugunsten der Deutschen entschieden. Martic brachte gegen die stark spielende Siegemund nichts mehr auf die Reihe.

Nach 2:23 Stunden verwandelte Siegemund schließlich ihren ersten Matchball.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)