Iga Swiatek steht im Finale der French Open
Iga Swiatek steht im Finale der French Open © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Iga Swiatek steht im Finale der French Open. Im Halbfinale bezwingt die Polin die Qualifikantin Nadia Podoroska. Im Endspiel wartet Sofia Kenin.

Anzeige

Die 19 Jahre alte Polin Iga Swiatek hat den Höhenflug der Argentinierin Nadia Podoroska gestoppt und erstmals das Finale der French Open erreicht. Swiatek schlug die vier Jahre ältere Qualifikantin in einem einseitigen Halbfinale mit 6:2, 6:1 und geht damit ohne Satzverlust im Turnierverlauf ins Finale gegen Sofia Kenin. 

Kenin, Australian-Open-Siegerin aus den USA, setzte sich mit 6:4, 7:5 gegen Petra Kvitova aus Tschechien durch, die im Viertelfinale Laura Siegemund ausgeschaltet hatte. "Ich bin super stolz", sagte Kenin, die mit ihrem sicheren Service punktete und ihre Breakchancen konsequenter nutzte als Kvitova. 

Anzeige
Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Verletzt raus! Sorgen um Kruse
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Effenberg: Dieser Kniff hilft Bayern
  • Int. Fussball
    3
    Int. Fussball
    Der beste unbekannte Trainer?
  • Fussball / 3. Liga
    4
    Fussball / 3. Liga
    Arp: HSV-Rückkehr vorstellbar
  • Fussball / Transfermarkt
    5
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Rummenigge spricht über Thiago-Deal

Podoroska schreibt Geschichte

Gegen Swiatek wird sie aufgrund ihrer größeren Erfahrung als Favoritin ins Match gehen, doch ihre Gegnerin spielte bislang wie im Rausch. "Ich hätte vor dem Turnier nie gedacht, dass ich es bis ins Finale schaffe", sagte Swiatek. An das größte Match ihrer Karriere am Samstag mochte sie noch nicht denken: "Ich will jetzt erstmal den Halbfinalerfolg genießen."

Podoroska, Nummer 131 der Welt, hatte schon mit ihrem Halbfinaleinzug Geschichte geschrieben. Nie zuvor stand eine Qualifikantin seit Einführung des Profitennis 1968 bei dem Major-Turnier in Paris unter den besten Vier gestanden. Doch gegen Swiatek, die unter anderem die topgesetzte Simona Halep aus dem Turnier genommen hatte, war sie chancenlos.

Swiatek, die auch im Doppel-Halbfinale steht, dominierte im ersten Satz in allen Bereichen. Sie verzeichnete mehr Winner und machte weniger unerzwungene Fehler. An ihrem Sieg ließ Swiatek auch im zweiten Durchgang keinen Zweifel und schaffte als zweite Polin nach Jadwiga Jedrzejowska 1939 den Einzug ins Finale von Roland Garros.