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New York City - Serena Williams ringt bei den US Open im Achtelfinale eine Griechin nieder und begleicht damit eine offene Rechnung. Auch Dominic Thiem ist weiter. Kenin scheitert.

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Serena Williams schrie sich auf dem Platz mehrfach lautstark ihren Frust von der Seele, ehe sie mit einem hart umkämpften 6:3, 6:7 (6:8), 6:3 gegen die Griechin Maria Sakkari das Viertelfinale der US Open erreichte.

Auch Dominic Thiem, nach dem unrühmlichen Abgang des großen Favoriten Novak Djokovic der topgesetzte Spieler im Herreneinzel, brauchte beim 7:6 (7:4), 6:1, 6:1 gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime drei Sätze, die aber weit weniger spektakulär abliefen.

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Im Viertelfinale trifft Williams im "Battle of the Mums" auf die ungesetzte Bulgarin Zweta Pironkowa, wie Williams Mutter eines kleinen Kindes und erstmals seit Wimbledon 2017 wieder bei einem Turnier dabei.

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Die dritte im Bunde ist Wiktoria Asarenka aus Belarus, Mama von Leo, die im Viertelfinale auf Elise Mertens trifft. Die Belgierin schaltete die an Nummer zwei gesetzte Sofia Kenin aus den USA aus.

Topgesetzter Thiem souverän weiter

Thiem bekommt es mit dem Australier Alex De Minaur zu tun, der erstmals überhaupt bei einem Grand-Slam-Turnier die Runde der letzten Acht erreicht hat. Auch Mitfavorit Daniil Medwedew und Andrej Rublew überzeugten und messen sich nun auf großer Bühne in einem russischen Duell.

Patrick Mouratoglou zückte auf der Tribüne des Arthur-Ashe-Stadions einige Male kopfschüttelnd sein Notizbuch, doch am Ende schonte Serena Williams die Nerven ihres Trainers: Nach einem gleichermaßen starken wie fehlerhaften Auftritt gegen Sakkari revanchierte sich die Nummer drei der Setzliste für die vor zwei Wochen im Achtelfinale der Western and Southern Open an gleicher Stelle erlittene Niederlage.

"Es war ein ganz anderes Match, ein anderes Szenario als vor zwei Wochen", sagte Williams: "Ich habe nie aufgehört zu kämpfen, und ich bin unglaublich glücklich, wieder hier im Viertelfinale zu stehen." Sie jagt ihren 24. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier, mit dem sie zu Rekordsiegerin Margaret Court (Australien) aufschließen würde.

Williams begann gegen Sakkari mit einem Doppelfehler, danach steigerte sie sich ganz allmählich in eine Form, die ihrer Gegnerin zunächst viele Probleme bereitete. Mit Tempowechseln, ihrem druckvollen Spiel und ihrer erdrückenden Präsenz auf dem Platz verpasste Williams einem unterhaltsamen Match im ersten Satz ihren Stempel. 

Williams ringt Sakkari nieder

Die 13 Jahre jüngere Sakkari, Tochter der früheren Top-50-Spielerin Angeliki Kanellopoulou, steckte nie auf und erspielte sich immer wieder sehenswerte Punkte. "Gegen Serena musst du von Anfang bis zum Ende dein bestes Tennis spielen, sonst bist du völlig chancenlos", hatte sie vor dem Match befürchtet.

Das gelang ihr am Ende nicht in letzter Konsequenz, daran änderten auch die in griechischer Sprache geführten Selbstgespräche bei den Seitenwechseln nichts.

Im zweiten Satz hielt Sakkari hervorragend mit und erzwang den Tiebreak, den sie gegen eine nun sehr fehlerhafte Williams mit 8:6 gewann. Auch im dritten Durchgang legte Sakkari das Break zum 1:0 vor, doch dann fand Williams ihre Form aus dem ersten Satz wieder. Über 3:2, 4:3 und das entscheidende Break zum 5:3 riss sie die Partie an sich und verwandelte nach 2:28 Stunden ihren zweiten Matchball.

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Thiem hatte im Anschluss an das hochklassige Match zwischen Williams und Sakkari deutlich leichteres Spiel. Kanadas junger Heißsporn Felix Auger-Aliassime zeigte zwar im ersten Satz viel von seinem großen Potenzial, doch als Thiem danach ernst machte, hatte der 20-Jährige ihm kaum noch etwas entgegenzusetzen.

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Nach etwas mehr als zwei Stunden nutzte Thiem seinen ersten Matchball.

De Minaur erstmals im Viertelfinale

Der an Nummer 21 gesetzte De Minaur lag im Tiebreak des ersten Satzes bereits mit 2:6 zurück, kämpfte sich aber gegen einen kräftemäßig nachlassenden Pospisil erfolgreich zurück ins Match.

"Ich habe immer versucht, ruhig zu bleiben und aggressiv zu spielen", sagte De Minaur, der auch im dritten Vergleich mit Pospisil als Sieger vom Platz ging.