Rafael Nadal verzichtet als US-Open-Sieger 2019 wegen Corona auf seine Titelverteidigung
Rafael Nadal verzichtet als US-Open-Sieger 2019 wegen Corona auf seine Titelverteidigung © Imago
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Mit Rafael Nadal sagt der Titelverteidiger seine Teilnahme an den US Open wegen Corona ab. Er rechnet mit weiteren Absagen und hofft, dass man aus der Adria Tour lernt.

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US Open ohne Titelverteidiger!

Nach der coronabedingten Absage Rafael Nadals für den diesjährigen Grand Slam in Flushing Meadows ist klar, dass es 2020 einen neuen Titelträger geben wird. Nachdem mit Roger Federer auch der zweite Superstar bereits verkündet hatte, wegen einer Verletzung nicht an dem Turnier teilzunehmen, mehren sich allerdings auch die Stimmen, die am sportlichen Niveau der US Open in dieser Saison zweifeln.

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Davon will der Spanier aber nichts wissen. "Das Turnier ist immer noch groß, es bleibt ein Grand Slam", betonte der 34-Jährige in einem Gespräch mit mehreren internationalen Medien und fügte hinzu: "Ich bin nicht arrogant genug zu glauben, dass das Turnier jetzt nicht mehr gross ist, nur weil ich nicht spiele. Da werden wichtige Spieler dabei sein."

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Auch wenn mit Stan Wawrinka ein dritter großer Name fehlen wird und die Teilnahme von Novak Djokovic und Alexander Zverev noch fraglich ist, bleiben die US Open für den Mallorquiner ein wichtiger Termin im Tennis-Kalender. "Natürlich wird es ein Turnier unter speziellen Umständen sein mit vielen wichtigen Spielern, die fehlen werden. Aber es ist noch immer ein Grand Slam und der Sieger wird sich wie ein Grand-Slam-Sieger fühlen."

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Nadal: "Auf der Adria Tour sind Fehler gemacht worden"

Allerdings ist er sich auch bewusst, dass seine Absage andere Spieler beeinflussen könnte. "Meine Worte könnten ein Nachspiel haben. Es ist darum schwierig zu sagen, ob es die richtige Entscheidung ist oder nicht", machte er sich seine Entscheidung nicht leicht, hob aber zugleich auch die Meinungsfreiheit der anderen Spieler hervor: "Für einige Spieler wird es richtig sein, für andere nicht."

Angesprochen auf die viel kritisierte Adria Tour, hoffe die Nummer zwei der Welt, dass man aus den dort gemachten Fehlern die nötigen Lehren ziehe. Die Kritik an der von Djokovic organisierten Turnierserie wollte er aber nicht weiter anheizen: "Sicher gab es Fehler in der Tour. Aber Fehler sind normal, wenn man einer nie dagewesenen Situation gegenübersteht."

Nadal plant für French Open

Eine Absage für sein Lieblingsturnier ist allerdings nicht geplant. Die French Open, die am 27. September losgehen sollen, sind fest in seinem Terminplan verankert. "Ich glaube daran, dass die French Open stattfinden. Sie sind in meinem Kopf und ich bereite mich auf sie vor", machte der 12-malige Triumphator von Roland Garros klar.

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Zwar müsse man die Situation bis dahin genau beobachten, aber er habe die Absicht dabei zu sein, "wenn es die Bedingungen zulassen."

Über die Vorbereitung auf Paris sei er sich allerdings noch nicht klar. "Ich weiss nicht, ob ich in Rom spielen werde oder nicht, ich warte auf Neuigkeiten über den neuen angepassten Kalender nach der Absage von Madrid."