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Entscheidung beim Weltverband. Der Termin für die Austragung der French Open wird zum zweiten Mal verschoben, auch die Rückkehr auf die Tennis-Tour steht fest.

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Ein heißer Tennisherbst steht bevor: Einen Tag nach den US Open sind auch die diesjährigen French Open bestätigt worden.

Wie der Tennisweltverband ITF sowie die Profitouren ATP und WTA am Mittwoch mitteilten, wird der Höhepunkt der Sandplatzsaison in Paris bereits zum zweiten Mal und diesmal um eine weitere Woche verschoben, gespielt werden soll in Roland Garros vom 27. September bis zum 11. Oktober. Üblicherweise beginnt das zweite Grand-Slam-Turnier Ende Mai.

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Wie Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennisverbandes, mitteilte, soll der Grand Slam in Paris vor Zuschauern stattfinden. Ein "Geisterturnier" wie bei den US Open schloss er "absolut" aus. 

Herren starten in Washington

Die Herren-Tour vollzieht ihren Corona-Restart demnach am 14. August mit dem Hartplatzturnier in Washington, die Frauen greifen bereits ab dem 3. August beim WTA-Turnier in Palermo/Italien zum Racket. Danach geht es im wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag.

Vom 31. August bis zum 13. September stehen die US Open in New York auf dem Programm, zuvor findet auf der Anlage in Flushing Meadows ab dem 22. August auch das üblicherweise in Cincinnati ausgetragene Masters-Turnier statt - alles im Sinne der Viruseindämmung.

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Nach dem Beginn der US Open sieht der Plan der Herren-Tour das Sandplatzturnier in Kitzbühel/Österreich (ab 8. September) sowie die Masters-Events in Madrid (ab 13. September) und Rom (ab 20. September) vor, ehe die Sandplatzsaison in Paris ihren Höhepunkt erfährt.

Topstars könnten für US Open absagen

Brisant: Das Turnier in Kitzbühel überschneidet sich mit der zweiten Woche der US Open.

Durchaus vorstellbar also, dass sich etwa Österreichs Topspieler Dominic Thiem, Branchenprimus Novak Djokovic oder der spanische French-Open-Rekordsieger Rafael Nadal gegen einen Start in den USA und für den Aufschlag in den Alpen als Paris-Vorbereitung entscheiden. Allen voran der Serbe Djokovic hatte zuletzt harsche Kritik am strikten Hygienekonzept im bisherigen Corona-Hotspot New York geübt und seine Teilnahme offengelassen.

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Ein weiteres Update des Kalenders soll Mitte Juli erscheinen. Solange kann auch das European Open am Hamburger Rothenbaum auf einen neuen Termin hoffen, der ursprünglich vorgesehene (11. bis 19. Juli) war nicht zu halten gewesen.

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ITF-Präsident noch verhalten

Weil aber das Coronavirus nach wie vor nicht überwunden ist, äußerte sich auch ITF-Präsident David Haggerty insgesamt verhalten: "Die COVID-19-Pandemie war eine schwierige Zeit für unseren Sport. Obwohl wir uns bewusst sind, dass noch Herausforderungen vor uns liegen, freuen wir uns, dass der internationale Wettbewerb im August wieder aufgenommen werden kann. Die Wiederherstellung von Verdienstmöglichkeiten für Sportler zum frühestmöglichen Zeitpunkt - in einer Weise, die die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten schützt - war während dieser gesamten Zeit unsere Priorität."

Die Australian Open in Melbourne sind bislang das einzige der vier Grand-Slam-Turniere, das in diesem Jahr stattgefunden hat. Die Organisatoren des Rasenklassikers in Wimbledon sagten ihre Veranstaltung im Frühjahr ab.