Henri Leconte spricht sich für eine Absage der French Open aus
Henri Leconte spricht sich für eine Absage der French Open aus © Getty Images
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Henri Leconte kann sich nicht vorstellen, dass jemand Interesse an einer Durchführung der French Open haben könnte. Auch von einem Geister-Turnier hält er nichts.

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Das französische Tennis-Idol Henri Leconte hat sich für eine komplette Absage der in den September verschobenen French Open ausgesprochen.

An einem Turnier ohne Zuschauer könne "niemand ernsthaft Interesse haben", sagte der Finalist von 1988 der L'Equipe und fügte an: "Wer sollte daran Interesse haben? Die Partner? Sicherlich nicht." 

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Zudem sei ein "Geister-Turnier" in Paris auch für die Spieler nicht erstrebenswert, so Leconte. "Für sie wird es schwierig sein, mit der Situation umzugehen. Es ist vor allem eine politische Entscheidung. Meiner Meinung nach ist es besser abzusagen und mit einer echten Saison für 2021 zu planen", sagte der 56-Jährige. 

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Die Organisatoren des wichtigsten Sandplatzturniers der Welt hatten zuletzt eine Durchführung ohne Zuschauer nicht mehr ausgeschlossen. Dies würde "einen Teil des Geschäftsmodells, die Bedienung der Fernsehrechte, ermöglichen", sagte Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennisverbandes FFT. 

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Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu hatte einer Austragung des Grand-Slam-Turniers ohne Zuschauer dagegen eine klare Absage erteilt. Die TV-Gelder machen allerdings mehr als ein Drittel der Einnahmen der French Open aus. 

Das Turnier sollte ursprünglich vom 24. Mai bis 7. Juni auf der Anlage Roland Garros stattfinden, wurde wegen der Corona-Pandemie jedoch verlegt. Es soll nun vom 27. September bis 10. Oktober ausgetragen werden.