Serena Williams hat mit ihrer Zweitrundengegnerin in Wimbledon wenig Mühe. Australian-Open-Champion Caroline Wozniacki verabschiedet sich dagegen schon.

US-Tennis-Königin Serena Williams steht in Wimbledon nach einer souveränen Vorstellung in Runde drei.

Die 36-Jährige, die erstmals seit dem Ende ihrer Babypause beim Rasen-Major von London am Start ist, ließ der Bulgarin Wiktorija Tomowa beim 6:1, 6:4 keine Chance. Damit hat die Siegerin von 2015 und 2016 inzwischen 16 Matches in Wimbledon in Folge gewonnen.

Für den Sieg gegen Tomowa benötigte die 23-malige Grand-Slam-Gewinnerin am Ende nur 66 Minuten. Nächste Gegnerin der vom Veranstalter an Position 25 gesetzten Williams, derzeit eigentlich nur die Nummer 181 der Weltrangliste, ist nun Kristina Mladenovic (Frankreich).

Wozniacki kämpft vergeblich

Die dänische Mitfavoritin Caroline Wozniacki ist dagegen überraschend ausgeschieden. Die an Nummer zwei gesetzte Australian-Open-Siegerin unterlag der Russin Jekaterina Makarowa mit 4:6, 6:1, 5:7.

Wozniacki hatte im dritten Satz bereits 1:5 zurückgelegen und beim Stand von 4:5 vier Matchbälle abgewehrt. Letztlich musste sich die 27-Jährige nach 2:09 Stunden aber doch geschlagen geben.

Damit geht das Favoritensterben im Frauen-Wettbewerb weiter. Am Dienstag waren bereits Top-Favoritin Petra Kvitova und Maria Sharapova aus dem Turnier geflogen.