Alexander Zverev musste in der ersten Runde der Australian Open einmal in den Tiebreak
Alexander Zverev musste in der ersten Runde der Australian Open einmal in den Tiebreak © Getty Images

Alexander Zverev zeigt sich in Melbourne zum Auftakt nervenstark. In der zweiten Runde wartet ein Landsmann. Bruder Mischa muss in seinem Match aufgeben.

Alexander Zverev ist mit einem Dreisatzsieg in die Australian Open gestartet.

Der Weltranglistenvierte aus Hamburg gewann gegen Thomas Fabbiano aus Italien nach 2:22 Stunden 6:1, 7:6 (7:5), 7:5 und trifft nun auf Landsmann Peter Gojowczyk. Der Münchner feierte beim 6:3, 6:3, 6:1 gegen den Kasachen Michail Kukuschkin seinen ersten Sieg in Melbourne im fünften Anlauf. (Ergebnisse und Spielplan Herren)

Für Alexanders Bruder Mischa war die erste Runde indes schon Endstation. Der 30-Jährige musste gegen den den Südkoreaner Chung Hyeon nach verlorenem ersten Satz beim Stand von 2:6 und 1:4 aufgeben. Zverev litt unter einem Infekt und einer Knochenhautentzündung im Oberarm.

Damit ist das mögliche Bruderduell in der dritten Runde geplatzt. Der Linkshänder verliert durch das frühe Aus viele Punkte und rutscht nach dem Turnier aus den Top 50 der Weltrangliste. In Melbourne war Zverev an Position 32 gesetzt.

Zverev wird Favoritenrolle gerecht

Nach dem holprigen Saisonstart in der ersten Januarwoche beim Hopman Cup in Melbourne wurde Alexander Zverev seiner Favoritenrolle gegen den Weltranglisten-73. Fabbiano vollends gerecht, auch wenn sich der 20-Jährige Steigerungspotenzial ließ. Im zweiten und dritten Durchgang hatte Fabbiano jeweils zum Satzgewinn aufgeschlagen, doch Zverev konterte sofort.

"Ich bin sehr glücklich, in drei Sätzen durchgekommen zu sein", sagte er: "Noch bin ich ein bisschen eingerostet, hoffentlich wird das in den nächsten Matches besser." Der formstarke Gojowczyk (28) wird schon eine höhere Hürde für die deutsche Nummer eins werden. Bislang haben beide auf der ATP-Tour noch nie gegeneinander gespielt.

Neben Zverev und Gojowczyk schaffte am Dienstag auch Maximilian Marterer den Sprung in die zweite Runde. Der 22 Jahre alte Nürnberger gewann gegen Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) 6:0, 6:3, 6:4 und damit im 15. Anlauf sein erstes Match überhaupt auf der Profitour.

Philipp Kohlschreiber (Augsburg/Nr. 27) und Dustin Brown (Winsen/Aller) waren am Montag jeweils in fünf Sätzen als erste von insgesamt zehn deutschen Spielern ausgeschieden.