2017 French Open - Day Seven
2017 French Open - Day Seven © Getty Images
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Andy Murray gewinnt bei den French Open die Neuauflage des Olympia-Finals in drei Sätzen. Auch Stan Wawrinka gibt sich gegen einen Italiener keine Blöße.

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Andy Murray (30) darf weiter von seinem ersten French-Open-Titel träumen. Der topgesetzte Brite zog durch ein 7:6 (10:8), 7:5, 6:0 gegen Juan Martin Del Potro (Argentinien/Nr. 29) ins Achtelfinale von Paris ein und gewann auch die Neuauflage des olympischen Tennisfinals von Rio de Janeiro 2016.

Der ehemalige US-Open-Sieger Del Potro (28) vergab im Tiebreak des 83 Minuten dauernden ersten Durchgangs zwei Satzbälle - einen durch einen Doppelfehler. Danach war Murray auf dem Court Philippe Chatrier der dominantere Spieler.

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"Der Gewinn des ersten Satzes war enorm wichtig. Er hat am Anfang besser gespielt als ich", sagte der zuletzt formschwache und angeschlagene Murray: "Ich wusste, dass es ein enges Duell werden würde, ich bin zufrieden mit meiner Leistung."

Nächster Gegner des zweimaligen Wimbledon-Champions ist im Match um den Sprung ins Viertelfinale am Pfingstmontag entweder Aufschlagriese John Isner (USA/Nr. 21) oder der ungesetzte Russe Karen Kaschanow. 

Wawrinka zieht souverän ins Achtelfinale ein

Ohne Satzverlust blieb auch in seinem dritten Match Flushing-Meadows-Gewinner Stan Wawrinka.

Der Weltranglistendritte aus der Schweiz musste beim 7:6 (7:2), 6:0, 6:2 gegen den Italiener Fabio Fognini vier Satzbälle abwehren. Routinier Wawrinka, auf den jetzt Gael Monfils (Nr. 15) oder Richard Gasquet (Nr. 24/beide Frankreich) wartet, hatte vor zwei Jahren den French-Open-Pokal geholt.

Der immer wieder vom Verletzungspech geplagte Del Potro, der erstmals seit 2012 wieder im Stade Roland Garros antreten konnte, litt auch diesmal unter einer Adduktorenblessur.

Nach dem Verlust des ersten Satzes beugte sich "Delpo" minutenlang über den Netzpfosten. "Das war einfach Frust. Ich habe so gut gespielt - und im Tiebreak trotzdem verloren. Aber Andy ist eben die Nummer eins der Welt", sagte der Argentinier.

Im vergangenen Jahr hatte Murray beim bedeutendsten Sandplatzturnier erstmals im Endspiel gestanden, dort aber gegen Novak Djokovic (Serbien) verloren. Der Titel von Paris fehlt dem Schotten ebenso noch in seiner Grand-Slam-Sammlung wie der Coup bei den Australian Open. 

Bei den US Open (2012) sowie in Wimbledon (2013 und 2016) hatte er bereits triumphieren können.  Sicher ist, dass Murray die Spitze des Rankings in Frankreich nicht verlieren kann.