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TENNIS-FRA-OPEN-MEN © Getty Images
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Pech für David Goffin: Der Belgier stürzt bei den French Open über eine Plane und muss kurze Zeit später aufgeben. Sein Gegner beweist großes Mitgefühl.

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Was für ein Drama in Paris: Eine Plane hat dem Belgier David Goffin alle Hoffnungen auf ein starkes Abschneiden bei den French Open beraubt.

Der an Position zehn gesetzte Goffin, der in seinem Quarter als schärfster Konkurrent von Dominic Thiem und Novak Djokovic galt, musste seine Drittrundenpartie gegen den Argentinier Horacio Zeballos mit einer Knöchelverletzung aufgeben.

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Beim Stande von 5:4 für den Belgier passierte die folgenschwere Szene: Beim Versuch einen Ball zu erlaufen, rutschte Goffin in die zusammengerollte Abdeckplane am hinteren Teil des Courts. Der 26-Jährige blieb darin hängen, knickte um und fiel anschließend zu Boden. Dabei verdrehte er sich vermutlich auch leicht das Knie.

Nur mit Hilfe von zwei Betreuern konnte Goffin daraufhin den Platz verlassen – kurze Zeit später musste er das Match aber aufgeben. 

Goffin-Coach Thierry van Cleemput konnte am Freitagnachmittag allerdings Entwarnung geben. "Das MRT hat gezeigt, dass es kein Bänderriss ist und auch der Knochen keine Schädigung davongetragen hat. David hat zwei Blutergüsse - und starke Schmerzen", sagte van Cleemput.  

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Gegner trägt Tasche von Goffin

Für Linkshänder Zeballos, die Nummer 65 im ATP-Ranking, bedeutete dies den ersten Achtelfinal-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier.

"Der Court ist sehr groß und die Plane liegt sechs Meter hinter der Grundlinie. Aber wie man sieht, ist es trotzdem eine kleine Gefahr", sagte Linkshänder Zeballos danach.

Der 32-Jährige trifft nun am Sonntag entweder auf Dominic Thiem (Österreich/Nr. 6) oder Steve Johnson aus den USA (Nr. 25). 

Zeballos erwies sich als mitfühlender Kollege und brachte Goffin nach dem Malheur dessen Schlägertasche in die Kabine. 

Bereits am Tag zuvor hatte Zeballos' argentinischer Landsmann Juan Martin Del Potro bei der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Nicolas Almagro (Knieblessur) die Herzen der Pariser erobert.

Der ehemalige US-Open-Sieger Del Potro setzte sich neben den weinenden Almagro auf die Bank, legte seinen Arm um ihn und tröstete den Spanier minutenlang.