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Andrea Petkovic schlägt im Fed Cup eine ehemalige French-Open-Siegerin. Julia Görges schwächelt, holt aber den zweiten Punkt. Nun winkt der Verbleib in der Weltgruppe.

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Andrea Petkovic und Julia Görges haben das deutsche Fed-Cup-Team im Relegationsduell mit Lettland 2:0 in Führung gebracht. Damit stehen die DTB-Damen vor dem Verbleib in der Weltgruppe.

Die an Nummer 71 der Weltrangliste geführte Petkovic gewann in Riga das Auftakteinzel gegen die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko mit 7:5, 6:4.

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Görges gegen Underdog mit Mühe

Im Anschluss hatte Julia Görges mit der Nummer 267 der Welt, Diana Marcinkevica, deutlich mehr Mühe als erwartet.

Beim 6:4, 4:6, 6:1 leistete sich die Nummer 17 vor allem in den ersten beiden Sätzen deutlich zu viele Fehler.

Nach gut zwei Stunden stand dennoch der zweite Punkt für die deutsche Mannschaft von Teamchef Jens Gerlach zu Buche.

Petkovic lässt ihren Frust ab

"Ich wollte unbedingt für mein Team diesen ersten Punkt holen", sagte Petkovic, die bei eigener 5:4-Führung im zweiten Durchgang aus Frust über einen verlorenen Punkt ihren Schläger kurz durch die Gegend geworfen hatte: "Ich habe mir damit ein bisschen Luft verschafft, und danach ging es dann auch besser."

Obwohl Sportler "ja immer sehr allergisch reagieren", wenn von der Favoritenrolle die Rede ist, "müssen wir uns jetzt schon trauen, zu sagen, dass wir in der besseren Position sind", stellte die 31-Jährige nach dem Sieg gegen die in der Weltrangliste 42 Plätze über ihr stehende Ostapenko fest.

Am Ende steht ein souveräner Sieg

Die Partie zwischen Petkovic und Ostapenko war geprägt von zahlreichen Breaks auf beiden Seiten.

Im ersten Satz verlor Ostapenko viermal ihren Aufschlag, einmal mehr als Petkovic, die nach einer Stunde den Satzball zum 7:5 verwandelte.

Im zweiten Durchgang führte Petkovic schnell mit 5:2 und brachte das Match nach 1:34 Stunden sicher nach Hause. (SERVICE: Fed-Cup-Ergebnisse)

Am Samstag fällt damit möglicherweise bereits im dritten Einzel zwischen Görges und Ostapenko die Entscheidung über die Teilnahme an der Weltgruppe 2020.