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Alexander Zverev kritisiert die Tennis-Weltrangliste. Dem Russen Daniil Medvedev gelingt es als erstem Profi seit fast 16 Jahren, in die Phalanx der "Fantastischen Vier" einzudringen.

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Der Russe Daniil Medvedev ist als erster Tennisprofi seit fast 16 Jahren in die Phalanx der "Fantastischen Vier" eingebrochen.

Nach seinem Triumph beim Turnier in Marseille wird der Australian-Open-Finalist seit Montag offiziell auf Platz zwei der Weltrangliste geführt. Seit Juli 2005 waren die ersten beiden Plätze im ATP-Ranking nur von Novak Djokovic (Serbien), Rafael Nadal (Spanien), Roger Federer (Schweiz) und Andy Murray (Großbritannien) belegt worden. (ATP: Aktuelle Tennis-Weltrangliste der Herren)

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Medvedev überholte Nadal, Spitzenreiter bleibt mit deutlichem Vorsprung Djokovic, der im Februar in Melbourne seinen 18. Grand-Slam-Titel gewonnen hatte und derzeit pausiert.

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Zverev über Weltrangliste: "System ist ein Desaster"

Alexander Zverev ist als bester Deutscher Siebter, einen Platz hinter Federer, der in Doha sein Comeback nach über einem Jahr Verletzungspause gegeben hatte.

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Vor seinem Auftaktmatch in Acapulco/Mexiko beschwerte sich Zverev über das Ranking. "Ich bin der größte Fan von Roger Federer, aber er hat ein Jahr lang nicht gespielt und steht in der Weltrangliste vor mir", sagte Zverev: "Ich habe ein Grand-Slam-Endspiel und ein Finale eines Masters-1000-Turniers erreicht. Das System ist ein Desaster."

Durch die Corona-Pandemie und die ausgefallenen Turniere können auch noch Ergebnisse aus dem Jahr 2019 berücksichtigt werden. (Kalender der ATP-Saison 2021)