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Boris Becker knöpft sich in den sozialen Medien Nick Kyrgios vor, weil dieser Alex Zverev öffentlich kritisiert hatte. Die Antwort des Australiers hat es in sich.

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Boris Becker hat sich auf seiner Lieblingsplattform Twitter einen Schlagabtausch mit dem australischen Tennisprofi Nick Kyrgios geliefert.

Becker reagierte damit offensichtlich auf Kyrgios' Kritik am Verhalten des Hamburgers Alexander Zverev, der bei einer Party in der Nähe von Monte Carlo  erneut auf die gebotenen Regeln der Corona-Pandemie gepfiffen hatte.

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"Ich mag keine Ratten", schrieb Becker am Dienstagmorgen in Richtung Kyrgios: "Jeder, der andere Sportler beschimpft, ist kein Freund von mir! Wenn Du in den Spiegel schaust, glaubst Du dann, Du bist besser als wir?" 

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Kyrgios reagierte umgehend: "Um Himmels Willen, Boris. Es geht mir nicht um einen Wettkampf oder darum, jemanden den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Wir haben eine globale Pandemie und wenn jemand so dämlich ist, das zu tun, was Alex getan hat, dann werde ich es benennen. So einfach."

Später legte Kyrgios nach und schleuderte Becker, den er "Doughnut" nannte, entgegen: "Er kann einen Volley schlagen, ist aber offensichtlich nicht das schärfste Werkzeug im Schuppen." 

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Zverev missachtet Corona-Regeln

Kyrgios hatte sich in den vergangenen Tagen zum Chefkritiker seines deutschen Kontrahenten Zverev aufgeschwungen.

Der hatte nach dem Abbruch der Adria-Tour, die mit Partyvideos und mehreren Corona-Fällen in die negativen Schlagzeilen geraten war, versichert, sich in Isolation zu begeben. Stattdessen feierte er sechs Tage später offensichtlich in einem Club in Südfrankreich in großer Gesellschaft. Videos waren am Sonntagabend bei Instagram aufgetaucht.

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Die Auseinandersetzung zwischen Becker (52) und Kyrgios (25) erstaunt, da der dreimalige Wimbledonsieger sich stets respektvoll über den häufig kritisierten Bad Boy aus Down Under geäußert hatte. Im vergangenen Jahr hatte Becker sogar damit geliebäugelt, Kyrgios zu coachen.