Tennis-Profi Yannick Hanfmann kritisiert die US-Open scharf
Tennis-Profi Yannick Hanfmann kritisiert die US-Open scharf © Getty Images
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Der deutsche Tennis-Profi Yannick Hanfmann kritisiert die geplante Austragung der US-Open ohne Qualifikation. Er befürchtet eine noch größere Ungleichheit im Tennis.

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Yannick Hanfmann, Nummer sieben der deutschen Tennis-Rangliste und Nummer 143 der Welt, hat die geplante Austragung der US Open ohne vorherige Qualifikation scharf kritisiert: "Chancengleichheit sieht anders aus", sagte der 28-Jährige dem Münchner Merkur und der tz.

"Profis, die durch ihre Einnahmen Corona sowieso schon besser überstehen können, werden ein weiteres Mal bevorteilt. Das gibt mir zu denken."

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Solidaritäts-Fonds "Mediensache"

Für den Vorrundensieger der aktuell laufenden German Pro Series stecken rein finanzielle Motive dahinter: "Der US-Verband will unbedingt die US Open durchziehen. Das verstehe ich, es geht aber zu Lasten der Spieler jenseits von Platz 128. Gerade die wollte man doch eigentlich nach der Pandemie besser absichern. Ein Stück weit absurd."

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Aus dem von einigen Topstars und der ATP ins Leben gerufenen Solidaritäts-Fonds habe er 3800 Euro überwiesen bekommen, sagte Hanfmann: "Ich will nicht undankbar sein. Aber so eine Summe kann keine Monate ohne Turniere ausgleichen. Der Fonds ist eher eine Mediensache, dass die ATP sagen kann: Wir haben was gemacht."