Rafael Nadal  setzt die Coronakrise zusehends zu
Rafael Nadal setzt die Coronakrise zusehends zu © Getty Images
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Madrid - Rafael Nadal macht die Isolation infolge Corona schwer zu schaffen. Der Spanier beklagt die Routinen - und stellt die Pandemie-Maßnahmen für seinen Sport in Frage.

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Der 19-malige Grand-Slam-Sieger Rafael Nadal vermisst in der Corona-Zwangspause seinen geliebten Sport - und hadert mit einem gewissen Lagerkoller:

"Ich spiele derzeit kein Tennis, weil ich zu Hause keinen Tennisplatz habe. Und ich vermisse es auch ein bisschen", sagte Nadal in einem Instagram Live am Montag.

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Der 33-Jährige muss sich aufgrund der behördlichen Vorschriften wie weite Teile der spanischen Bevölkerung in seinem Haus aufhalten.

Stattdessen stehen für den Spanier Kraft- und Ausdauertraining auf dem Programm. "Ich stecke in meinen physischen Routinen", sagte er.

Mit Fitnessgeräten aus der eigenen Akademie mache er "ein bisschen was am Morgen, ein bisschen was am Abend".

Dass er derzeit nicht auf dem Platz stehen kann, könne er nicht nachvollziehen - und hinterfragte daher die ergriffenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie.

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"Es stimmt, dass ich nicht so ganz verstehe, warum wir kein Tennis spielen können, wenn Leute zur Arbeit gehen. Und schon gar nicht in unserem Sport, bei dem wir einen großen Abstand halten und auf verschiedenen Seiten spielen", sagte er.

Ihm sei jedoch die "kritische Situation" bewusst. In Spanien sind inzwischen mehr als 20.000 Menschen am Coronavirus gestorben.