Spielmanipulationen sind kein Novum im Tennis
Spielmanipulationen sind kein Novum im Tennis © Getty Images
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Die ATP greift weiter hart gegen Spielmanipulationen durch und sperrt zwei Zwillinge lebenslang. Außerdem wurden die beiden Ukrainer mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt.

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Die ukrainischen Tennis-Zwillinge Gleb und Wadim Alexejenko sind wegen Spielmanipulationen und illegaler Sportwetten lebenslang gesperrt worden.

Zudem verhängte die von den Tennisverbänden gegründete Anti-Betrugs-Einheit TIU Geldstrafen von jeweils 250.000 Dollar (216.000 Euro).

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Spielmanipulationen kein Novum im Tennis

Beide Spieler sollen auf unterklassigen Tennisturnieren zwischen Juni 2015 und Januar 2016 mehrere Spiele manipuliert und auf eigene Niederlagen gewettet haben.

Vom Sprung an die Weltspitze waren die 35-Jährigen stets weit entfernt. Wadim Alexejenko erreichte seine Höchstplatzierung (497) im Juni 2014, Gleb schaffte es im Mai 2011 auf Rang 609.

Verschobene Spiele im Tennis sind kein Novum. Nachdem die argentinischen ATP-Spieler Nicolas Kicker und Patricio Heras für mehrere Jahre gesperrt worden waren, verhängte die TIU vor Wochenfrist lebenslange Sperren gegen drei thailändische Schiedsrichter, die auf der unterklassigen ITF-Future-Tour Punkte bewusst falsch eingegeben hatten.