Matthias Bachinger stand zum ersten Mal im Finale eines ATP-Turnieres
Matthias Bachinger stand zum ersten Mal im Finale eines ATP-Turnieres © Getty Images

Matthias Bachinger muss sich im Finale des ATP-Turniers in Metz einem Lokalmatadoren geschlagen geben. Der Deutsche wartet weiter auf seinen ersten Turniersieg.

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Im zweiten Satz war er "mental und körperlich ein bisschen müde", am Ende aber freute sich Matthias Bachinger über die "beste Woche meines Lebens".

Beim ATP-Turnier im französischen Metz hatte der Qualifikant aus München das Finale gegen den Franzosen Gilles Simon verloren. Nach ausgeglichenem ersten Satz war der zweite Durchgang eine klare Sache für Simon, der nach 1:19 Stunden seinen ersten Matchball zum 7:6 (7:2), 6:1 verwandelte.

"Das Halbfinale gegen Kei Nishikori hat doch enorm viel Substanz gekostet", sagte Bachinger. Mit einem Dreisatzsieg gegen US-Open-Halbfinalist Nishikori hatte er das erste ATP-Finale seiner Karriere erreicht. Zuvor hatte der 31-Jährige, der seit 2005 Tennisprofi ist, erst zweimal ein ATP-Halbfinale erreicht: 2012 in Bukarest und 2014 in Stockholm.

Bachinger nähert sich den Top 100

"Im Moment bin ich noch ein bisschen enttäuscht", sagte er, "wenn man gerade ein Finale verloren hat, ist das ja auch normal." Grundsätzlich aber überwiege die große Freude "und auch ein bisschen der Stolz". Nun will Bachinger versuchen, in den kommenden Wochen so gut zu spielen, "dass ich bei den Australian Open im Januar auf direktem Wege das Hauptfeld erreiche".

In der Weltrangliste wird sich Matthias Bachinger nach dem Finale von Metz wieder den Top 100 annähern, zu denen er schon einmal gehörte. In den kommenden Wochen stehen Challenger-Turniere in Orleans und Südtirol auf seinem Programm.

Thiem gewinnt in St. Petersburg

 Beim ATP-Turnier in St. Petersburg holte sich der topgesetzte Österreicher Dominic Thiem nach einem 6:3, 6:1 gegen den Slowaken Martin Klizan den Titel. 

Gegen Klizan benötigte der 25-Jährige nur 68 Minuten für seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr nach Buenos Aires und Lyon. Im Achtelfinale war Jan-Lennard Struff am Österreicher gescheitert.