Die Zusammenarbeit zwischen Alexander Zverev und Juan Carlos Ferrero endete nach sieben Monaten
Juan Carlos Ferrero (l.) ist nicht mehr länger Trainer von Alexander Zverev (r.) © Getty Images

Alexander Zverev nennt nach dem Halbfinal-Einzug den Grund für die Trennung von Juan Carlos Ferrero. Der Supercoach hat sich demnach im Ton vergriffen.

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Alexander Zverev hat nach seinem Einzug ins Halbfinale beim ATP-Turnier von Acapulco über die wahren Gründe für seine Trennung von "Supercoach" Juan Carlos Ferrero gesprochen.

Der Auslöser war demnach eine Aussage Ferreros bei den Australian Open, bei denen Zverev in der dritten Runde an Hyeon Chung gescheitert war.

"Es gab einen Moment, in dem er sehr respektlos gegenüber meinem ganzen Team war. Deshalb musste ich diese Zusammenarbeit beenden", sagte Zverev auf der Pressekonferenz. 

Der 20-jährige Zverev und die ehemalige Nummer 1 der Welt hatten zunächst lediglich "Inhaltliche Differenzen" als Grund angegeben.

Zverev: "In Spanien ist der Trainer Gott"

In einem Interview mit der FAZ verwies Zverev zudem auf inhaltliche Differenzen mit dem früheren Weltranglistenersten.

"Er wollte aus mir einen sehr ruhigen, balancierten Kerl machen - der ich nie war und nie sein werde", sagte der Weltranglistenfünfte: "Wenn ich mal einen Schläger kaputtgemacht habe, habe ich danach immer viel besser gespielt. Ferrero ist halt aus einer anderen Schule. Er ist in Spanien aufgewachsen, wo der Trainer der Gott ist."

Becker wird nicht Coach von Zverev

Nach dem Bekanntwerden der Trennung hatte es Spekulationen gegeben, dass nun Boris Becker die Rolle des Supercoaches ausfüllt. 

Sowohl Becker als auch Zverev haben diese Gerüchte aber inzwischen dementiert. "Er ist DTB-Chef, er fährt zu ein paar Turnieren im Jahr mit, aber auch, um die anderen deutschen Spieler zu sehen, und das ist es", sagte Zverev.

Der Weltranglistenfünfte aus Hamburg wird deshalb zumindest vorerst lediglich von seinem Vater Alexander Zverev sr. und Fitnesstrainer Jez Green betreut.