Rafael Nadal wehrt sich gegen die Dopingvorwürfe einer früheren französischen Ministerin
Rafael Nadal wehrt sich gegen die Dopingvorwürfe einer früheren französischen Ministerin © Getty Images
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Superstar Rafael Nadal hat genug von den ständigen Dopingvorwürfen. Der Spanier verklagt nun eine französische Ex-Ministerin. Eine mögliche Entschädigung will er spenden.

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Tennis-Superstar Rafael Nadal hat die frühere französische Ministerin Roselyne Bachelot wegen des Vorwurfs der Verleumdung verklagt.

Frankreichs frühere Sportministerin Roselyne Bachelot hatte im März in einer Fernsehshow den Verdacht geäußert, Nadal habe mit seiner langen Verletzungspause 2012 einen positiven Dopingbefund vertuschen wollen.

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"Wir wissen, dass die berühmte Verletzung von Rafael Nadal, wegen der er sieben Monate lang pausieren musste, darauf zurückzuführen war, dass er bei einer Dopingkontrolle positiv getestet wurde", sagte die ausgebildete Pharmazeutin dem französischen TV-Sender D8.

Nadal teilte in einer verbreiteten Erklärung nun mit, dass das Klagegesuch bei einem Gericht in Paris eingereicht wurde.

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"Damit will ich nicht nur meine Integrität und meinen Ruf als Sportler verteidigen, sondern auch die Werte, für die ich im Laufe meiner Karriere stets eingetreten bin“, schreibt Nadal. Des Weiteren wolle außerdem dazu beitragen, dass verleumderische Äußerungen über Sportler in den Medien nicht straffrei blieben.

Um seine Sauberkeit zu untermauern, bat Nadal in einem Brief an den Tennis-Weltverband ITF um die Veröffentlichung der Resultate aller seiner Dopingtests. "Es ist wichtig, dass unser Sport ein Flaggschiff in einer Welt wird, in der Transparenz und Ehrlichkeit die beiden Säulen unseres Handelns sind", schrieb Nadal an den ITF-Präsidenten David Haggerty.

Sollte das Gericht ihm eine Entschädigung zuspreche, will Nadal den  Betrag einer gemeinnützigen Organisation in Frankreich spenden.