Yannick Hanfmann profitierte im Finale von der Aufgabe seines Gegners
Yannick Hanfmann profitierte im Finale von der Aufgabe seines Gegners © Imago
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Yannick Hanfmann profitiert im Finale der DTB-Turnierserie von der Aufgabe seines Gegners. Im Spiel um Platz 3 kommt es zu einer kuriosen Verletzung.

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Yannick Hanfmann hat sich den Gesamtsieg bei der Turnierserie des Deutschen Tennis Bundes (DTB) gesichert. Der 28-Jährige setzte sich am Freitag im Finale in Großhesselohe gegen Oscar Otte durch, der beim Stand von 5:7, 1:2 aufgrund einer Verletzung am rechten Fuß aufgeben musste.

Der DTB hatte die Turnierserie am 9. Juni gestartet, um deutschen Profis in der Coronakrise Matchpraxis zu verschaffen. Hanfmann kassierte für seinen Erfolg eine Prämie von 8000 Euro.

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Stebe verletzt sich mit eigenem Schläger

"Der Tag hat durch die Verletzung von Oskar einen kleinen Makel bekommen. Aber ich freue mich, ich habe gute Wochen gespielt. Wir sind sehr dankbar, dass der DTB das ausgerichtet hat", sagte Hanfmann.

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Platz drei ging am Freitag an Maximilian Marterer. Er profitierte davon, dass sich sein Gegner Cedrik-Marcel Stebe im zweiten Satz mit dem eigenen Schläger im Gesicht traf, eine Platzwunde erlitt und ebenfalls aufgeben musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte es 6:4, 2:5 aus Sicht Marterers gestanden.

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