Arthur Ashe starb 1993 an den Folgen seiner Aids-Erkrankung
Arthur Ashe starb 1993 an den Folgen seiner Aids-Erkrankung © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

In der Stadt Richmond im US-Bundesstaat Virginia wird eine Statue von Tennisidol Arthur Ashe beschmiert. HIntergrund sind die Rassismus-Proteste in den USA.

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Eine Statue des afroamerikanischen Tennisidols Arthur Ashe in dessen Geburtsstadt Richmond/Virginia ist am Mittwoch mutwillig beschädigt worden.

Fotos belegten, dass der Sockel der Statue zunächst mit den Worten "White Lives Matter" und "WLM" besprüht worden war, anschließend wurden diese mit den Buchstaben "BLM" für "Black Lives Matter" übersprüht.

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Laut der Zeitung Richmond Times-Dispatch machten sich freiwillige Helfer sogleich daran, die Statue zu reinigen. Die Polizei ermittelt.

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Der 1993 an den Folgen von Aids verstorbene Ashe gewann als erster Schwarzer die Grand-Slam-Turniere Wimbledon und US Open.

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Auch andere Stauen beschmiert

Sein Denkmal wurde 1996 auch eingeweiht, um ein Gegengewicht zu der Reihe von Statuen an der Memorial Avenue in Richmond zu schaffen, die den Konföderierten-Anführern gewidmet sind.

Denkmäler zu Ehren von Robert E. Lee, Stonewall Jackson und Jefferson Davis wurden während der landesweiten Proteste in den letzten Wochen besprüht oder umgestoßen.

"Black Lives Matter" ist eine internationale Bewegung, die innerhalb der afroamerikanischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten entstanden ist und sich gegen Gewalt gegen Schwarze beziehungsweise Angehörige einer Minderheit einsetzt, die Rassismus erfährt.