Die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen fallen wegen Corona ins Wasser
Die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen fallen wegen Corona ins Wasser © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Berlin - Weil die Politik wegen steigender Corona-Zahlen warnt und gleichzeitig die Anmeldungen drastisch sinken, gibt es in diesem Jahr keine Deutschen Meisterschaften im Schwimmen.

Anzeige

Das steigende Corona-Risiko und drastisch gesunkene Meldezahlen haben zu einer Absage der Schwimm-DM in Berlin geführt.

Die Titelkämpfe, die eigentlich "als Zeichen des Aufbruchs und Rückkehr zur Normalität" dienen sollten, wurden am Samstag ersatzlos gestrichen.

Anzeige

Geplant war die DM für den Zeitraum vom 29. Oktober bis 1. November.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Absage der Schwimm-DM wegen steigender Corona-Zahlen

"Der Schutz der Gesundheit stand stets im absoluten Mittelpunkt unserer Überlegungen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen mit deutschlandweit rasant steigenden Infektionszahlen, den damit verbundenen Unsicherheiten und den eindringlichen Appellen der Bundesregierung sehen wir uns veranlasst, die DM 2020 abzusagen", sagte Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV).

Ursprünglich waren die Titelkämpfe schon für April vorgesehen gewesen.

Die Vorsicht spiegelte sich auch in den Meldezahlen wider. Laut DSV war bis zum Meldeschluss am Donnerstag ein deutlich reduziertes Teilnehmerfeld angekündigt, das "nicht annähernd" den Zahlen der Vorjahre entsprochen hätte.

"Auch unter diesen Umständen ist der Charakter einer deutschen Meisterschaft, bei der die besten Sportler und Sportlerinnen an den Start gehen sollten, nicht mehr gewährleistet", sagte Kurschilgen.