AUCKLAND, NEW ZEALAND - APRIL 06: Israel Folau of the Waratahs looks on during the round 8 Super Rugby match between the Blues and Waratahs at Eden Park on April 06, 2019 in Auckland, New Zealand. (Photo by Anthony Au-Yeung/Getty Images)
AUCKLAND, NEW ZEALAND - APRIL 06: Israel Folau of the Waratahs looks on during the round 8 Super Rugby match between the Blues and Waratahs at Eden Park on April 06, 2019 in Auckland, New Zealand. (Photo by Anthony Au-Yeung/Getty Images) © Getty Images
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Rugby-Star Israel Folau kehrt in die Rugby League zurück. Nachdem er von Rugby Australia entlassen wurde, spielt er künftig für das Land seiner Eltern.

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Der vom nationalen Verband Rugby Australia entlassene Superstar Israel Folau wird im nächsten Monat zusammen mit seinem Bruder John für Tonga auflaufen.

"Israel und John Folau kehren in die Rugby League zurück und werden für Mate Ma'a Tonga spielen", verkündete die Tonga National Rugby League auf Facebook. Die Eltern des Australiers Folau stammen aus Tonga.

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Folau nach homophobem Post entlassen

Der 30 Jahre alte, streng religiöse Folau, hatte im April auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem unter anderem Homosexuellen, Alkoholikern, Dieben und Atheisten gedroht wird: "Die Hölle erwartet euch. Tut Buße! Nur Jesus kann euch retten." Nachdem der Verband daraufhin seinen bis 2022 gültigen Vertrag gekündigt hatte, zeigte Folau keine Reue und ließ die Frist für einen Einspruch verstreichen. Seine Karriere stand vor dem Ende.

Nach seiner Entlassung bei den Wallabies hatte Folau Anfang August den australischen Verband und den Verein NSW Waratahs wegen der seiner Meinung nach ungerechtfertigten Entlassung verklagt. Gleichzeitig verlangte der 30-Jährige eine Entschuldigung, eine finanzielle Entschädigung und die Wiedereinstellung.

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Bereits im Juni war ein vierstündiger Mediationstermin zwischen Folau und Rugby Australia ergebnislos geblieben. Dabei ging es auch um eine finanzielle Entschädigung für entgangene Sponsoren- und Marketingeinnahmen in Höhe von kolportierten sechs Millionen Euro.

Der Richter des Bundesgerichtshofs, Will Astergren, hatte Mitte August angeordnet, dass beide Parteien bis zum 13. Dezember zu einem Mediationstermin zusammenkommen sollten. Falls keine Einigung erzielt werden könne, soll es ab dem 4. Februar zu einem drei- bis fünftägigen Prozess kommen.