Frankreich richtet 2023 zum zweiten Mal nach 2007 eine Rugby-Weltmeisterschaft aus
Frankreich richtet 2023 zum zweiten Mal nach 2007 eine Rugby-Weltmeisterschaft aus © Getty Images
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Frankreich sichert sich den Zuschlag für die Rugby-Welttitelkämpfe 2023. Die Franzosen setzen sich in der Abstimmung gegen zwei Kontrahenten durch.

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Die Rugby-Weltmeisterschaft 2023 findet in Frankreich statt. Die Grande Nation setzte sich in der Abstimmung des World Rugby Council am Mittwoch in London gegen Südafrika sowie Irland durch und wird den Welttitelkampf der Rugby Union zum zweiten Mal nach 2007 ausrichten.

Im ersten Wahlgang erreichte Frankreich von den nötigen 20 Stimmen 18, Südafrika 13 und Irland acht. Nach dem Ausscheiden Irlands setzten sich die Franzosen in der zweiten Runde mit 24:15 gegen Südafrika durch.

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Um die Vergabe hatte es im Vorfeld sowie nach der Entscheidung Ärger gegeben. In einer Evaluierung des Weltverbandes hatte die Bewerbung Südafrikas 78,97 Punkte bekommen und damit besser als die der Franzosen (75,88) und Iren (72,25) abgeschnitten.

Die Entscheidung war allerdings nicht bindend für das World Rugby Council, der Vorsitzende Bill Beaumont widersprach einer absichtlichen Benachteiligung Südafrikas.

Die nächste WM findet 2019 in Japan statt. Amtierender Champion ist Rekordweltmeister Neuseeland (drei Titel). 

SPORT1 zeigt am Samstag das Rugby-Testspiel zwischen Deutschland und den USA ab 17 Uhr LIVE im TV und im kostenlosen LIVESTREAM