Aerobic verbessert die Kraft und Ausdauer - und baut Stress ab
Aerobic verbessert die Kraft und Ausdauer - und baut Stress ab © Getty Images
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Aerobic ist ein hervorragendes Training für Ausdauer und Kraft. Es macht nicht nur Spaß, sondern ist auch für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

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Aerobic wurde in den 1960er Jahren vom US-amerikanischen Arzt Kenneth H. Cooper als aerobes Training zur Stärkung von Herz und Lunge erfunden, allerdings erst 1982 durch Jane Fonda wirklich bekannt, als sie Aerobic für Dummies als Gymnastikprinzip vermarktete.

Besonders bei Frauen wurde das dynamische Fitnesstraining populär und erlebte in den 1980er Jahren einen wahren Boom. Zwar kam es 1988 zum Einbruch, da verstärkt über die Schädlichkeit des Trainings diskutiert wurde - mit der zunehmenden Konzentration auf medizinische und sportwissenschaftliche Gesichtspunkte sowie auf eine gelenkschonende Ausführung hat sich Aerobic in Europa aber stark weiterentwickelt.

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Beim Aerobic werden gymnastische Übungen und tänzerische Elemente in Kombination zu motivierender Musik zusammengeführt, um Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft und Koordination zu verbessern. Aerobic wird in der Regel in der Gruppe ausgeübt und ist mittlerweile in den Angeboten fast jedes Fitnessstudios fest verankert. Die Gruppe wird von einem Aerobic-Trainer angeleitet.

Aerobic in drei Phasen: Auswärmen, Cardio, Cooldown

Das Training wird in drei verschiedenen Phasen aufgebaut.

Zuerst erfolgt das Warm-Up, also das Aufwärmen der Muskulatur, das Dehnen der Bänder und die Mobilisation der Gelenke. Danach folgt der Cardio-Teil, bei dem das Herz-Kreislauf-System angeregt und die Fettverbrennung angekurbelt wird. Das ist auch der anstrengendste Teil des Workouts. Beim anschließenden Cooldown wird die Intensität des Trainings langsam gesenkt, der Körper soll abgekühlt werden. Als Abschluss erfolgt ein nachträgliches Dehnen der Muskulatur sowie die Entspannung des Geists.

Der Aufbau eines Aerobic-Trainings folgt meistens dem Prinzip dieser verschiedenen Phasen. Doch das Training lässt sich extrem vielseitig gestalten - nicht nur dank der Musik, unzähliger verschiedener Übungen und Aerobic-Schritten, sondern auch durch die zahlreichen Aerobic-Arten. So unterscheidet man zwischen mehreren Unterformen mit je eigenen Schwerpunkten und Trainingszielen:

  • Step-Aerobic
  • Zumba
  • Tae Bo
  • Bodytoning
  • Body Pump
  • Body Balance

Verschiedene Arten des Aerobics

Beim Step-Aerobic wird mit Hilfe einer Plattform, meist einem Steppbrett trainiert. Durch das Auf- und Absteigen zur Musik werden Gesäß- und Beinmuskulatur trainiert, aber auch die Arme fließen in die Bewegungsabläufe mit ein.

Beim Zumba wird Aerobic mit internationalen Tänzen kombiniert. Es wurde in den 1990er Jahren vom Kolumbianer Alberto Perez entwickelt und ist mittlerweile die größte internationale Tanz-Fitnessmarke.

Tae Bo ist eine Kombination aus Aerobic und Kampfsport. Sowohl Elemente aus dem Boxen als auch aus dem Kickboxen finden Anwendung - allerdings ohne Körperkontakt. Dadurch werden so gut wie alle Muskeln beansprucht, die Konzentration gefördert und Stress abgebaut, aber gleichzeitig ist das Verletzungsrisiko bei korrekter Ausführung enorm gering.

Bodytoning - oft auch als Bauch-Beine-Po-Training bezeichnet - ist eine Form des Aerobic, bei dem verschiedene Kleingeräte wie Kurzhanteln oder Gummibänder zum Einsatz kommen, mit deren Hilfe Übungen für verschiedene Muskelpartien absolviert werden. Ähnlich wird das Training beim Body Pump gestaltet, allerdings ist hierbei der zentrale Trainingsgegenstand die Langhantel.

Beim Body Balance handelt es sich um eine Aerobic-Art mit einer Abfolge von einfachen Bewegungen aus Yoga, Tai Chi und Pilates. Somit wird der gesamte Körper gekräftigt und die Übungen wirken entspannend.

Vorteile beim Aerobic

Aerobic macht durch seine motivierende Gruppen-Dynamik und der Musik viel Spaß. Es wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus, indem es die Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit verbessert und Stress abbaut.

Im Vergleich zu anderen Sportarten sind die Belastung der Gelenke und das Verletzungsrisiko deutlich geringer.

Als Herz-Kreislauf-Training führt es zur Verbesserung der aeroben Ausdauer. Durch die Auswahl der Musik und der Aerobic-Arten ist eine Belastungssteuerung möglich. Somit ist Aerobic als Fitness-Training sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.