Das Tour-Finale steigt traditionell in Paris
Das Tour-Finale steigt traditionell in Paris © Imago
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Trotz mehrerer Coronafällen soll die Tour de France wie geplant in der französischen Hauptstadt enden. Die Veranstalter sehen sich in der Bringschuld.

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Der "Interims-Boss" der Tour de France ist davon überzeugt, dass die Frankreich-Rundfahrt trotz der Coronakrise Paris erreichen wird.

"Wir werden den ganzen Weg gehen, und wir müssen ihn bis zum Ende gehen - das sind wir der Öffentlichkeit schuldig", sagte Francois Lemarchand der Nachrichtenagentur AFP: "Es gibt keinen Grund, warum wir das nicht können sollten. Wenn jeder die Regeln respektiert, gibt es keine Sorgen."

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Lemarchand hatte am Dienstag seinen Boss Christian Prudhomme ersetzt, der positiv auf Corona getestet worden war und sich nun für acht Tage in Quarantäne befindet. "Ich werde ihm nächsten Montag mit großer Freude den Staffelstab zurückgeben. Es ist sein Ding, er ist derjenige, der die Show ins Rollen gebracht hat", sagte der 59-Jährige. 

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Die Corona-Pandemie habe die Tour vor ungeahnte Probleme gestellt. "Nachdem wir im März Paris-Nizza haben abbrechen müssen, haben wir nicht damit gerechnet, dass wir uns fünf, sechs Monate später immer noch mit dieser Sache auseinandersetzen müssen", sagte Lemarchand: "Aber wir werden uns dem stellen."