Rick Zabel sieht die Austragung der Tour de France kritisch
Rick Zabel sieht die Austragung der Tour de France kritisch © Imago
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Die erste Etappe der Tour de France ist auf Ende August verschoben. Radprofi Rick Zabel sieht die Austragung allgemein kritisch.

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Radprofi Rick Zabel hält einen vorzeitigen Abbruch der Tour de France aufgrund der Corona-Pandemie für nicht ausgeschlossen.

"Wenn Fahrer positiv getestet werden, bleibt eigentlich nichts anderes übrig. Alles andere wäre ja unverantwortlich", sagte der 26-Jährige der Augsburger Allgemeinen. "Das ganze Konzept ist fragil."

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Dass die Tour in diesem Jahr überhaupt stattfindet, sieht Zabel kritisch. "Als ich den Hygienekatalog für uns Fahrer gesehen habe, da war meine erste Reaktion: Wenn es so kompliziert ist, ein Radrennen stattfinden zu lassen, dann sollten wir uns vielleicht überlegen, ob wir das auf nächstes Jahr verschieben", betonte der Sohn des ehemaligen Top-Sprinters Erik Zabel.

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Gleichwohl sei ihm klar, "dass viele Teams in Probleme kommen werden, wenn die Tour nicht stattfindet". Es könne "ja nicht das Ziel sein, den Radsport um Jahre zurückzuwerfen, weil Sponsoren aussteigen".

Die Tour de France sollte ursprünglich am 27. Juni in Nizza starten, diesen Plan durchkreuzte allerdings das Coronavirus. Nun ist die erste Etappe des wichtigsten Radrennens der Welt für den 29. August geplant, der große Abschluss findet am 20. September wie immer auf dem Champs-Elysees in Paris statt.