Emanuel Buchmann glaubt nicht an einen planmäßigen Start der diesjährigen Tour de France
Emanuel Buchmann glaubt nicht an einen planmäßigen Start der diesjährigen Tour de France © Getty Images
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Emanuel Buchmann glaubt nicht an einen planmäßigen Start der Tour de France 2020. Dieser würde schließlich auch "keinen Sinn machen".

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Radsportstar Emanuel Buchmann rechnet angesichts der Coronakrise nicht mit einer Austragung der Tour der France 2020 zum geplanten Termin.

"So wie im Moment die Lage aussieht, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Tour mit Zuschauern am 27. Juni beginnt", sagte der Vorjahresvierte der Frankreich-Rundfahrt dem SID, "und der Tourchef hat ja angekündigt, dass nur mit Zuschauern gefahren werden soll - das halte ich schon für sehr, sehr, sehr schwierig." 
   Der 27 Jahre alte Kapitän des deutschen Teams Bora-hansgrohe zeigte sich trotz zuletzt dramatisch gestiegener Opferzahlen in Frankreich zuversichtlich, dass die Tour zumindest an einem späteren Termin im Jahr rollen wird.

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"Wenn die Situation so ist wie im Moment, würde es keinen Sinn machen, die Tour da auszutragen", sagte der Ravensburger: "Aber wenn man das vielleicht um ein oder anderthalb Monate verschieben kann, sieht die Lage wahrscheinlich schon wieder besser aus. Im Moment denke ich immer noch, dass die stattfinden wird, ich bin noch optimistisch." 

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Die Tour-Organisatoren sollen sich eine Frist bis Mitte Mai gesetzt haben, um über die definitive Vorgehensweise zu entscheiden. Buchmann sieht in einer möglichen Hängepartie kein Problem: "Der 15. Mai wird als Termin genannt, und das ist noch eine Weile bis dahin. Trainieren muss man aber ohnehin, auch wenn das Rennen einen oder zwei Monate später stattfindet, daher ist das kein Riesenunterschied. Aber es wäre natürlich immer besser, wenn man vorher Gewissheit hat, wie es weitergeht." 

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Buchmann plädiert dafür, notfalls die Tour auch erst im August oder September auszutragen. "Dagegen spricht nichts, auch von den Wetterverhältnissen sollte es noch passen", sagte er: "Die Tour ist für den Radsport überlebenswichtig, da hängen Sponsorengelder und die ganze Aufmerksamkeit dran. Es wäre extrem wichtig, dass die Tour stattfindet."