Richie Porte stürzte auch 2017 auf der 9. Etappe der Tour de France
Richie Porte (M.) stürzte auch 2017 auf der 9. Etappe der Tour de France © dpa Picture Alliance

Richie Porte kommt auf der schwierigen 9. Etappe der Tour de France zu Fall. Der Mitfavorit muss die Frankreich-Rundfahrt beenden.

Die Hölle des Nordens hat bei Tour de France 2018 für einen prominenten Ausfall gesorgt.

Mitfavorit Richie Porte stürzte auf der schwierigen 9. Etappe nach Roubaix und musste die Frankreich-Rundfahrt unter Tränen verletzungsbedingt beenden. Das bestätigte sein Team BMC Racing, das zudem erklärte, dass sich Porte auf dem Weg ins Krankenhaus befinde.

Auch Greipel stürzt

Das Feld hatte noch nicht die Kopfsteinpflasterpassagen erreicht, Porte und einige weitere Fahrer, darunter auch Sprinter Andre Greipel, kamen dennoch aufgrund des hohen Tempos zu Fall. Der gebürtige Rostocker vom Team Lotto-Soudal klagte über Schmerzen und ließ sich von der medizinischen Betreuung der Tour auf dem Rad fahrend behandeln. Auf Bildern war zu sehen, wie Greipels rechtes Handgelenk gekühlt wurde.

Tomasz Marczynski (Lotto Soudal) sowie Jose Joaquin Rojas (Movistar) mussten das Rennen ebenfalls aufgeben.

Dramatisches Vorjahresschicksal wiederholt sich

Bereits im Vorjahr bei der Tour 2017 war Porte nach einem Sturz, der sich ebenfalls auf der 9. Etappe ereignet hatte, ausstiegen.

Porte hatte vor der Etappe in der Gesamtwertung den zehnten Rang belegt, er galt nach seinem Sieg bei der Tour de Suisse als Herausforderer von Christopher Froome. Der US-Amerikaner belegte neun Sekunden hinter Porte Rang zwölf.

Porte ist Teamkollege von Greg van Avermaet, der aktuell das Gelbe Trikot trägt. Für die Gesamtwertung am Ende der Tour war Porte aber das heißestes Eisen des US-amerikanischen Teams.