Die französische Polizei musste gegen Protestanten auf der 16. Etappe der Tour de France vorgehen
Die französische Polizei musste gegen Protestanten auf der 16. Etappe der Tour de France vorgehen © Getty Images

Bei der 16. Etappe der Tour de France kommt es zu einem Eklat. Die Fahrer werden mit Pfefferspray besprüht, Bauern protestieren und blockieren die Strecke.

Unglaublicher Eklat bei der 16. Etappe der Tour de France (JETZT im LIVETICKER)!

Auf der Strecke zwischen Carcassonne und Bagnères-de-Luchon blockierten plötzlich Heuballen die Strecke, zahlreiche Fahrer bekamen bei der Protestaktion außerdem Tränengas ab.

Nach dem Zwischenfall mit Demonstranten musste das Rennen vorübergehend neutralisiert und unterbrochen worden.

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Heuballen und Tränengas

Rund 30 Kilometer nach dem Start in Carcassonne hatten Demonstranten Heuballen vor den Fahrern auf die von schweren Landwirtschafts-Maschinen gesäumte Strecke befördert.

Die Polizei setzte offenbar Tränengas gegen die Demonstranten ein, das dann aber auch den Radprofis in die Augen wehte. Zahlreiche Sportler, darunter Sprint-Star Peter Sagan, mussten behandelt werden.

Tour-Etappe nach Eklat gestoppt

Die Betroffenen wurde von den medizinischen Begleitern mit Wasser und Augentropfen versorgt, um ihre Augen zu reinigen. Tour-Chef Christian Prudhomme entschied sich, die 218 km lange Etappe durch die Pyrenäen nach Bagneres-de-Luchon zu stoppen.

Nach rund zehn Minuten und Rücksprache mit der Gendarmerie gab Prudhomme das Rennen wieder frei.