CYCLING-TOUR-SUI-ROMANDIE
CYCLING-TOUR-SUI-ROMANDIE © Getty Images
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Die Tour de France startet am 1. Juli in Düsseldorf. Auf dem Weg dahin gilt vor allem das Rennen im Südosten Frankreichs als Härtetest, das am Sonntag startet.

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Für Werbeaufnahmen hat Tony Martin zuletzt die Formel-1-Strecke in Monaco getestet, doch ein wirklich aussagekräftiger Prüfstein auf dem Weg zur Tour de France im Juli wird für den Zeitfahr-Weltmeister ab Sonntag das achttägige Critérium du Dauphine (4. bis 11. Juni).

"Ich werde versuchen, Akzente zu setzen und will mich in den Spitzenbereichen verbessern", schrieb der 32-Jährige auf seiner Webseite.

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Mit dem dritten Gesamtrang bei der Belgien-Rundfahrt hatte Martin (Katjuscha-Alpecin) sich zuletzt schon in guter Verfassung präsentiert, bei der traditionellen Tour-Generalprobe im Südosten Frankreichs dürfte er sich vor allem das Einzelzeitfahren der vierten Etappe über 23,5 km herauspicken.

"Der dritte Platz konnte sich für den Stand meiner Vorbereitung sehen lassen. Ehrlich gesagt war ich sehr froh, dass es schon so gut lief", schrieb Martin.

Auf dem Wahl-Schweizer ruhen beim Tour-Auftakt am 1. Juli in Düsseldorf die deutschen Hoffnungen. Martin will dort beim Einzelzeitfahren über 14 km ins Gelbe Trikot fahren.

Bei der 69. Auflage der Dauphiné holt er sich die dafür nötige Rennhärte. Die anderen deutschen Spitzenfahrer wie Marcel Kittel, John Degenkolb oder André Greipel sind nicht am Start. Rundfahrt-Talent Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) wird "versuchen, unter die ersten Zehn der Gesamtwertung zu fahren".

Als Probe für den Ernstfall nutzt das Critérium auch Tour-Titelverteidiger Christopher Froome (Sky). Der Brite strebt in diesem Jahr seinen vierten Gesamtsieg bei der Frankreich-Rundfahrt an.

Außerdem konkurrieren Alberto Contador (Spanien/Trek-Segafredo), Alejandro Valverde (Spanien/Movistar) und Romain Bardet (Frankreich/AG2R) um einen prestigträchtigen Erfolg im Vorfeld der Großen Schleife.