Richard Carapaz ist neuer Gesamtführender beim Giro
Richard Carapaz ist neuer Gesamtführender beim Giro © Getty Images
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Der Ecuadorianer Richard Carapaz gewinnt die schwere 14. Giro-Etappe im Alleingang und erobert das Rosa Trikot. Vincenzo Nivali und Primoz Roglic liegen in Lauerstellung.

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Radprofi Richard Carapaz aus Ecuador hat nach einer couragierten Fahrt die nächste schwere Alpenetappe des 102. Giro d'Italia für sich entschieden und zugleich das Rosa Führungstrikot erobert.

Der 25-Jährige aus dem spanischen Team Movistar triumphierte auf dem 14. Abschnitt nach 131 km zwischen Saint Vincent und Courmayeur vor dem Briten Simon Yates (Mitchelton-Scott) und dem Italiener Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida).

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Carapaz, der bereits die vierte Etappe gewonnen hatte, löste sich knapp 28 km vor dem Ende am Colle San Carlo von den Favoriten um den Slowenen Primoz Roglic (Jumbo-Visma) und brachte einen Vorsprung von 1:32 Minuten auf Yates und 1:54 Minuten auf Nibali ins Ziel. Das Maglia Rosa übernahm der Südamerikaner vom Slowenen Jan Polanc (UAE Team Emirates), der viel Zeit verlor.

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Roglic, der als Achter zeitgleich mit Nibali in der Nähe des Mont-Blanc-Massivs ankam, liegt als Gesamtzweiter sieben Sekunden hinter Carapaz. Der 29-jährige Roglic war in der wichtigsten Phase der Etappe wieder auf sich alleingestellt. Roglic und Nibali, der direkt hinter seinem Rivalen mit 1:47 Minuten auf Carapaz auf Gesamtposition drei rangiert, beäugten und neutralisierten sich wie bereits am Freitag. Movistar und Carapaz profitierten davon.

Die 15. Giro-Etappe am Sonntag ähnelt der Lombardei-Rundfahrt, die immer im Oktober als Schlusspunkt der Saison stattfindet. Das Teilstück endet wie das Rennen der fallenden Blätter in Como. Besonders im letzten Drittel ist der Abschnitt durchaus kompliziert und mit einigen unangenehmen Hindernissen gespickt. Die Favoriten müssen gewiss wachsam sein, am Montag folgt der zweite Ruhetag.