Ilnur Sakarin gewinnt die erste Bergankunft beim Giro
Ilnur Sakarin gewinnt die erste Bergankunft beim Giro © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Die erste Bergankunft des diesjährigen Giro d'Italia endet in über 2000 Meter Höhe. Am Ende siegt der Russe Ilnur Sakarin mit über 30 Sekunden Vorsprung.

Anzeige

Der Russe Ilnur Sakarin hat die erste Bergankunft des 102. Giro d'Italia nach einer Solofahrt gewonnen.

Der 29 Jahre alte Radprofi vom Team Katusha-Alpecin triumphierte nach 196 km zwischen Pinerolo und dem Lago Serru in über 2200 Meter Höhe auf dem bisher schwierigsten Teilstück der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Nach dem langen Schlussanstieg hatte Sakarin 35 Sekunden Vorsprung auf den Spanier Mikel Nieve (Mitchelton-Scott).

Anzeige
Meistgelesene Artikel
  • Handball / HBL
    1
    Handball / HBL
    Gensheimer rechnet mit HBL-Abbruch
  • Fussball / Transfermarkt
    2
    Fussball / Transfermarkt
    Nächstes Kanada-Juwel zu Bayern?
  • Fussball / Transfermarkt
    3
    Fussball / Transfermarkt
    Verhandelt Coutinho mit neuem Klub?
  • Mehr Sport
    4
    Mehr Sport
    Corona: Real-Legende verstorben
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Pavard: Bayern wird bald CL holen

Top-Favorit Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) kam an der Seite seines italienischen Hauptkonkurrenten Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) mit einem Rückstand von 2:57 Minuten auf Sakarin an. Das Maglia Rosa des Gesamtführenden behauptete nach großem Kampf der Slowene Jan Polanc (UAE Team Emirates), der 4:39 Minuten nach dem Tagessieger das Ziel erreichte.

Sakarin verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang drei und rutschte bis auf 31 Sekunden an Roglic heran, der sich weitgehend auf Nibali fixierte und im Finale keine Unterstützung seiner Mannschaft mehr hatte. Auch der Spanier Mikel Landa (Movistar) fuhr als Tagesdritter einige Zeit auf Roglic heraus.

Am Samstag sind auf den 131 km zwischen Saint Vincent und Courmayeur am Mont-Blanc-Massiv die nächsten Angriffe der Favoriten zu erwarten. Roglic wird sich aufs Neue einiger Attacken erwehren müssen. Vier Bergwertungen der ersten und zweiten Kategorie sind zu bewältigen und auch zum Ziel ist noch eine Steigung zu meistern. Die Konturen des Gesamtklassements werden sich weiter schärfen.